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Reformen in den obersten deutschen Spielklassen

Ruhr-Nachrichten

Die deutschen Regionalliga- und Oberliga-Korfballer haben sich für die Hallensaison 2015/2016 einige Änderungen auferlegt.

Beim Staffeltag am Samstag haben sie ihr Regelwerk aufgebohrt. Die Korfballer des KC Grün-Weiß haben sich indes den Titel des Feld-Verbandsliga-Meisters gesichert. Staffelleiter Jan Weber-Winkels (KC Grün-Weiß) berichtet davon, dass der Meister in der höchsten deutschen Spielklasse (Regionalliga) künftig nach der Saison in einer Endspiel-Serie „Best Of Three“ gekürt wird. Das heißt: Die beiden Erstplatzierten duellieren sich solange, bis ein Team zwei Siege verbucht hat.“

Zudem kommt in der Regionalliga und Oberliga eine neue Einwechsel-Regel zum Zuge: Die Trainer dürfen acht Einwechselungen vornehmen. Ausgewechselte Akteure können zurück auf das Feld geschickt werden. Bislang hatten die Übungsleiter vier Auswechsel-Möglichkeiten und konnten keinen Spieler zurück ins Spiel bringen.

Eine weitere Neuerung: In der Regionalliga wird künftig mit effektiver Spielzeit („Real-Playing-Time“) gespielt werden und die Halbzeiten werden von 30 auf 25 Minuten reduziert. Bei jedem Schiedsrichter-Pfiff wird nunmehr die Uhr angehalten.

Laut Jan Weber-Winkels haben die Korfball-Funktionäre das langfristige Ziel, die Regionalliga von sechs auf acht Mannschaften aufzustocken. Aus der Oberliga werden jene Erstvertretungen, die sich auf einem der ersten drei Ränge platzieren, aufgefordert, aufzurücken. Weber-Winkels: „Weil wir davon ausgehen, dass diese Teams in der Regionalliga mithalten können.“

von Jens Lukas

 

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