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SKC vergibt erste Titel-Chance – Jetzt gibt’s ein Entscheidungsspiel

CASTROP-RAUXEL Die Korfball-Regionalliga muss für die Suche nach dem Meister der Spielzeit 2012/13 in die Verlängerung. Der Titelverteidiger Schweriner KC (2.) verlor in der letzten regulären Saisonpartie mit 10:17 (4:8) gegen den bisherigen Tabellenzweiten SG Pegasus (1.). Beide Mannschaften, nun punktgleich, treffen jetzt in einem Entscheidungsspiel erneut aufeinander.

Dabei lag der SKC zunächst mit 3:1 in Führung. Nach einer Viertelstunde wendete sich dann aber das Blatt, es lief plötzlich für Pegasus, „wie wir es uns gewünscht hatten“, sagte Mitspieler und Co-Trainer Henning Eberhardt. Die Rheinländer gingen bis zur Pause vorentscheidend mit 8:4 in Führung.

„Waren unser eigener Gegner“

„Wir waren wieder einmal unser eigener Gegner“, sagte Schwerins Trainer Martin Kamphuis. Sein Team sei „nervös und übermotiviert“ gewesen. „Wir haben im Prinzip 30 Minuten gut verteidigt“, erklärte der Niederländer, „aber uns fehlten die Angreifer.“ Julian Schittkowski (1 Korb) sei verletzt, Thomas Lipperheide, immerhin mit drei Körben gemeinsam mit Pascal Demuth noch bester SKC-Werfer, krank ins Spiel gegangen.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Rheinländer zeitweise sogar bis auf acht Körbe ab (15:7/54.) Erst danach fand das SKC-Team wieder ins Spiel. „Als das Spiel entschieden war“, betonte Kamphuis, „haben wir in den letzten fünf Minuten wieder normal gespielt.“ Das kam jedoch zu spät, um die Niederlage auch im zweiten Saisonspiel gegen Pegasus noch abzuwenden.

Verlängerung für Kamphuis

Das Entscheidungsspiel bedeutet übrigens auch für Schwerins Trainer Kamphuis eine Extraschicht bei seinem Engagement in der Europastadt. Nach sechs SKC-Jahren hatte er vor dem Saisonfinale seinen Abschied angekündigt.

von Carsten Loos