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Zwei Siege sind das „grün-weiße“ Minimalziel

Die Korfballer des KC Grün-Weiß haben sich für die am Donnerstag, 11. Januar, beginnende Eurocup-Endrunde in Antwerpen (Belgien) ein Minimalziel gesteckt. "Mindestens zwei Siege im Turnierverlauf und eigentlich den Einzug in das kleine Finale", sagte GW-Coach Thorsten Cramer kurz vor der Abfahrt in die belgische Metropole.

Keine Gefahr für Belgier

Sollte sein Team nicht den zweiten Rang in der Vorrunde erreichen und somit das Spiel um Platz drei verpassen, fordert Cramer zumindest einen Erfolg im Platzierungsspiel um Rang fünf ein.

Im zweiten Vorrundenspiel stelle seine Mannschaft "keine Gefahr" für den belgischen Meister und Gastgeber KC Riviera dar, so Cramer: "Die sind zwar nicht mehr stark wie in den Jahren zuvor, aber das sind wir derzeit auch nicht." Weshalb der Übungsleiter sein Hauptaugenmerk auf die Duelle mit Szentendre (Ungarn) zum Auftakt sowie dem KC Mitcham (Großbritannien) am Freitag, 12. Januar, legt: "Beiden sind wir technisch und spielerisch bestimmt überlegen." Allerdings müssten seine Schützlinge den Qualitäten der Ungarn ("Die kommen stets mit großen Leuten und spielen sehr robust.") und Briten ("Die geben nie auf und spielen 60 Minuten konstant.") entgegenwirken.

Novinc ist dabei

Auf den "Zug" nach Antwerpen sprang auch Christian Novinc auf, dessen Turnierteilnahme bis kurz vor der Abfahrt noch in den Sternen stand. Zusammen mit Timo Scholz habe er sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt, sagt Cramer, der zudem auf die Routinie von Sebastian Jäger setzt. Auf der recht stark besetzten Frauen–Seite der "Grün-Weißen" habe zuletzt Linda Schiller "eine super Form" bewiesen.

Die Trainings-Einheiten während der Weihnachtspause hätten sich positiv bezahlt gemacht, freut sich Thorsten Cramer: "Wir sind physisch stärker geworden, was man gegen die als konditionsstark bekannten Wesselinger beim 15:13-Sieg am Sonntag gesehen hat!" – -as

Donnerstag, 11. Januar 2007  |  Quelle: Ruhr Nachrichten (Castrop-Rauxel)