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beim KC Grün-Weiss

Zur Sache

19.01.2009, Stephan Falk, 
Castrop-Rauxel. Das Liga-Match gegen HKC Albatros war ein kräftiger Vorgeschmack für den KV Adler Rauxel auf die Eurocup-Endrunde, die am Mittwoch, 21. Januar, in Zaanstad/Holland beginnt. Der KC Grün-Weiß Castrop ist nun Liga-Schlusslicht.

HKC Albatros – KV Adler Rauxel 10:18;
KV Adler Rauxel: Benjamin Grabosch, Patrick Fernow (4), Kathrin Hermann (2), Anke Sternemann (2), Henning Schmidt (7), Andi Fritz/32. Martin Schwarze (1), Yvonne Wischniewski (1), Antje Elverich (1)

Ab Mittwoch, 21. Januar, geht’s zur Sache. Die internationale Konkurrenz wartet auf den KV Adler Rauxel bei der Eurocup-Endrunde in Zaanstad/Niederlande. Einen guten Vorgeschmack darauf bekamen die Rauxeler schon mal aus Henrichenburg serviert.

Nach der Regionalliga-Begegnung war Adler-Trainer Stefan Strunk nicht nur wegen des Resultats zufrieden, das Spiel an sich hat ihm gefallen. Auch das der Henrichenburger: „Die haben ganz schön Druck gemacht, gut und hart verteidigt.” Dagegen aber spielten die Rauxeler ihre Stärken aus: „Wir haben trotzdem die Würfe genommen. Bei lief es in Verteidigung und Sturm”, so Strunk.

Die Adler führen weiterhin die Tabelle der Regionalliga an, haben zurzeit 13:3 Punkte gegenüber dem Zweiten Selmer KV (11:3). Ab dem Mittwoch allerdings schauen sie über den DTB-Regional-Tellerrand weit hinaus.

Der erste Meister der neu eingeführten Regionalliga vertritt Deutschland bei der Eurocup-Endrunde in Holland, gespielt wird in Zaanstad. Was für die Rauxeler dabei möglich ist, möchte sich Strunk noch nicht auf die Platzierung genau wünschen.

Zu groß die Unwägbarkeiten durch die starken Vorrundengegner und jene durch die personellen Umstände, unter denen die Rauxeler in Zaanstad antreten. Verletzt wird bei dieser Endrunde Katharina Holtkotte fehlen, und gleich mehrere Fragezeichen stehen hinter der Personalie Martin Schwarze. Er fehlt Mittwoch zum Auftaktspiel auf jeden Fall studienbedingt (Medizin), vielleicht auch noch im weiteren Verlauf der Vorrunde.

So fällt eine Prognose schwer, wenn zwei Spieler aus der ersten Acht ausfallen. Und der Blick auf die Gegner zeigt, dass auf die Rauxeler ein anspruchsvolles Turnier wartet. Favorit in dieser Gruppe ist der Gegner am Donnerstag, 22. Januar (14.30 Uhr), das belgische Team aus Boeckenberg. Aber ebenfalls stark einzuschätzen ist der Auftaktgegner Mittwoch, 21. Januar (14.30 Uhr), Orel STU-STSR aus Russland. Außerdem tritt Adler Rauxel am Freitag, 23. Januar, gegen TJ Znojmo MS YMCA aus Tschechien an.

Die Adler haben jedenfalls ihre Vorbereitungs-Arbeit geleistet. „Wir sind gut vorbereitet, sind gut drauf und sollten auch die Nervosität im Griff haben”, sagt Stefan Strunk.

In der anderen Vorrundengruppe kämpfen Koog Zaandijk (Niederlande), die Trojans aus England, Clube de Corfebol de Oeiras (Portugal) und Szentendre (Ungarn) ums Ranking für die Platzierungsspiele am Samstag, 24. Januar.

Reichlich internationale Erfahrung begleitet die Europastädter zu dieser Endrunde: Der langjährige Adler-Trainer Dieter Fernow ist in Zaanstad Teammanager der Rauxeler.

KC GW Castrop – Pegasus Rommerscheid 11:16;
KC GW Castrop: Timo Scholz (1), Patrick Pellny/35. Christian Novinc (1), Sandra Anus, Janina Zumbrink (2), Tim Langhorst (4)/45. Sebastian Casimir, Timo Zahlmann, Linda Schiller (1), Kirsten Grabosch (2)

Schön gesagt: „Wenn mal der Wurm drin ist, dann schleppt man den lange mit”, fällt Melanie Sponholz, Trainerin des KC GW Castrop, zur bisherigen Saison ihrer Mannschaft ein. Niederlagen in Begegnungen mit knappem Verlauf, Verletzungspech, dies verfolgt die Grün-Weißen nun seit Saisonbeginn. Aber Pegasus Rommerscheid, der bisherige Tabellenletzte, der setzte im Duell mit den Grün-Weißen noch einen drauf.

Durch die 11:16-Niederlage sind die Grün-Weißen auf den letzten Tabellenplatz der Regionalliga abgerutscht. Damit sehen sie der Abstiegsgefahr schon mit einem Kurzblick auf die Tabelle ins Auge.

Gegenüber dem Liga-Betrieb bekommen die GW-Korbjäger, die zuletzt vor allem den verletzten Marcel Balzuweit vermissten, an diesem Wochenende (24./25. Januar) etwas Abstand. Mit dem TuS Schildgen sind die Castroper die deutschen Vertreter beim internationalen Turnier um den Europe Shield in Terrassa/Spanien, wo außerdem Vallparadis, Vilanova il Gentru (beide Katalonien), Mitcham, Nottingham (beide aus England) und ein Team aus Portugal antreten.