Willkommen
beim KC Grün-Weiss

Wer soll Adler Rauxel überhaupt noch stoppen?

CASTROP-RAUXEL Wer soll den KV Adler Rauxel in der Korfball-Regionalliga überhaupt noch stoppen? Sieben Spiele, sieben Siege und dann noch ein überaus deutlicher Erfolg gegen den (bisherigen) Verfolger SG Pegasus: Für den Titelverteidiger läuft die Saison 2009/2010 wie am Schnürchen. Schwerin gewinnt, Albatros hingegen bleibt weiter ohne Sieg.

KV Adler Rauxel – SG Pegasus 24:9 (8:4)

„Im Endeffekt war es deutlich einfacher als erwartet“, sagte Adler-Trainer Stefan Strunk. Er hatte vor der Saison die Rheinländer sogar zum Geheimfavorit gekürt. Strunk: „Die spielen einen sehr guten Korfball.“ Und seien vor allem „durchweg gleich gut besetzt“.

Allerdings konnte die Pegasus-Equipe nur bis zur Pause mithalten. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Adleraner den Druck und zogen davon. Katharina Holtkotte, Benjamin Grabosch und Henning Schmidt waren mit jeweils fünf Körben die besten Werfer im Team des Tabellenführers.

Nun gehen die „Adler“ mit sechs Punkten Vorsprung auf ihren neuen Verfolger Schweriner KC am Sonntag, 13. Dezember, in die Neuauflage des Vorjahres-Finals gegen den TuS Schildgen (3.), ebenfalls sechs (Minus-)Punkte hinter Rauxel.

Schweriner KC – Selmer KV 15:14 (4:6)

Aufsteiger Schwerin scheint Geschmack gefunden zu haben an der Beletage des deutschen Korfballs. Jetzt rang das Team des niederländischen Trainers Martin Kamphuis auch den Selmer KV (5.) nieder – und verbesserte sich auf den zweiten Tabellenplatz. Dabei lagen die Schweriner lange im Hintertreffen. Erst zum 11:10 (42.) ging die SKC-Equipe erstmals in Führung, zog dann aber gleich vorentscheidend auf 15:12 (58.) davon.

Von einem „verdienten Sieg“ sprach hernach Schwerins bester Werfer Lennart Schwirtz (4): „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit viel besser bewegt und Selm in der Verteidigung kontrolliert.“ Vor der Pause habe Schwerin „viel zu ausrechenbar“ gespielt. Björn Schlachzig, für Lukas Edeler (Klassenfahrt) ins Team gekommen, markierte drei Körbe.

HKC Albatros – TuS Schildgen 10:19

Das „Schlusslicht“ aus Henrichenburg (6.) bleibt auch nach der Partie gegen den Vorjahreszweiten Schildgen (3.) ohne Sieg.

von Carsten Loos und Christian Püls