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Wachwechsel unter den Adler-Verfolgern

Durch ihren 16:14 (9:8)-Sieg im Regionalliga-Spitzenspiel gegen den TuS Schildgen haben die Korfballer des KV Adler Rauxel jetzt einen neuen Verfolger Nummer eins: Der KC Grün-Weiß rückte durch ein 9:6 gegen den Selmer KV (4.) auf Rang zwei vor.

TuS Schildgen – Adler Rauxel – 14:16 (8:9) –
Mit sechs Punkten Vorsprung auf seinen bisherigen Verfolger TuS Schildgen, allerdings inzwischen nur noch fünf Zählern auf den überraschend aufgerückten KC Grün-Weiß, geht der Tabellenführer KV Adler Rauxel ins Jahr 2008 – und in die letzten drei Saisonspiele. In einem "Spiel auf hohem Niveau" (Trainer Dieter Fernow) gerieten die Europastädter nur zweimal in Rückstand (11:12/12:13). Der Auftritt in Schildgen sei ein guter Test für den Eurocup 2008 in vier Wochen in Lissabon (Portugal) gewesen, sagte der Coach: "Jetzt werden wir dort auch gegen der tschechischen Vertreter etwas ausrichten können." Allerdings: Stefan Strunk musste nach 20 Minuten mit Verdacht auf einen gebrochenen Finger vom Feld. Ein Rückschlag für die Eurocup-Vorbereitung. Am Rande des Spiels war zu hören, dass sich die Nationalspielerin Saskia Cramer (vormals KC Grün-Weiß) wohl dem Schildgener Team anschließen will.

KC Grün-Weiß – Selm – 9:6 (3:2) –
Nach der 3:0-Führung musste der neue Grün-Weiß-Coach Harold Kuklinski seinen Schützlingen attestieren: "Wir haben uns schlecht bewegt – diesmal hat der Biss aus dem Schildgen-Spiel gefehlt." Weshalb der Vorsprung bis zur Pause auf einen Korb zusammenschmolz. Mit vier Körben in Serie zog GW auf 7:2 davon und blieb auch nach dem 7:5 ungefährdet. Obwohl Kuklinski erneut feststellen musste: "Wir haben wieder vergessen, uns zu bewegen." Durch den Sieg haben die "Grün-Weißen" bereits vor der Weihnachtspause ihr neu gestecktes Saisonziel "Platz zwei" erreicht.

Wesseling – HKC Albatros – 13:13 (4:6) –
Von einem "verschenkten Punkt" sprach HKC-Mitspieler Christian Michels nach der Partie beim "Schlusslicht". Die "Albatrosse" hatten in der zweiten Halbzeit gar bereits mit fünf Körben Vorsprung geführt. Michels: "Wäre das Spiel nach 45 Minuten beendet gewesen, hätten wir gewonnen." Wermutstropfen für den HKC: Björn Baran schied mit einem Bänderriss aus. Personell ist Besserung in Sicht: Astrid Friedrich ließ sich reaktivieren. Zudem trainiert Carsten Konieczny (vormals GW) in Henrichenburg mit. Auch hat ein Trainer aus den Niederlanden Interesse bekundet, die "Albatrosse" zu betreuen. – -as/carlo

16. Dezember 2007 | Quelle: