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U23-Nationalmannschaft – Der zweite Anzug sitzt

Von Carsten Loos am 15. Oktober 2008 18:50 Uhr 
CASTROP-RAUXEL Auch noch gut zwei Wochen vor dem Beginn der Korfball-Weltmeisterschaft in Taiwan blickt Trainer Harold Kuklinski (Castrop-Rauxel), Trainer der deutschen U23-Nationalmannschaft, nach wie vor gewohnt zuversichtlich in die Zukunft.  
  
Eine 13:15 (5:6)-Niederlage seines A-Teams sowie ein 10:7 (6:4)-Erfolg der B-Vertretung bei einem Doppel-Test am Dienstagabend bei der U19-Auswahl des niederländischen Distrikts Oost bestätigten dem Coach aus Castrop-Rauxel, dass er mit der deutschen Equipe auf dem richtigen Weg zu dem Weltturnier in Kaohsiung (1. bis 8. November) ist.

Vor allem der Auftritt seines zweiten Anzugs hatte es Kuklinski bei dem Gastspiel in Bennekom angetan: "Der sitzt ganz gut." Den Spielern aus der zweiten Reihe könne er "gut vertrauen", sie hätten sich angeboten für die Erstvertretung.

"Verletzung ist nicht so schlimm"
Da lässt sich Kuklinski auch nicht durch die dritte Verletzung in der WM-Vorbereitung aus der Ruhe bringen. Hendrik Menker vom Regionalliga-Spitzenreiter Selmer KV war im Training umgeknickt und musste beim Test in Bennekom (zwangs-)pausieren. "Die Verletzung ist nicht so schlimm", sagte Kuklinski, "er bekommt jetzt eine Schiene und kann dann schon wieder mitspielen".

Schwieriger sieht es da schon bei den beiden anderen Verletzten aus: Kathrin Hermann (KV Adler Rauxel) laboriert noch an den Folgen eines Fingerbruchs, ihr Vereinskamerad Henning Schmidt hatte sich unlängst einen Bänderriss zugezogen. Kuklinski geht weiter davon aus, dass beide Stammspieler mit nach Taiwan fliegen werden: "Das kriegen wir schon hin."

Die Trefferquote ist gut
Ohne die drei Verletzten geriet die deutsche A-Equipe im Test jedoch schnell mit 0:3 ins Hintertreffen. "Wir sind aber schnell wieder zurück gekommen", lobte Kuklinski seine Schützlinge. Zumal die Trefferquote gut war und im Angriff und in der Rotation unter dem Korb viel ausprobiert wurde.

Dass am Ende ein 13:15 zu Buche stand, ärgerte Kuklinski nun überhaupt nicht. "Gegen Portugal oder Taiwan hätten wir dieses Spiel noch gewonnen", erklärte er. In solchen Vergleichen, etwa bei der WM, hätte seine Mannschaft am Ende sicher noch zulegen können.

Vor dem Pflichtspiel ein gemeinsames Training
Am Samstag, 18. Oktober, kommt es nun in einem weiteren Testspiel zum vorweg genommenen Auftaktspiel bei der U23-WM: Deutschland gastiert beim Titelverteidiger Niederlande in Rotterdam. Beide Teams stehen sich am 1. November in ihrem ersten Gruppenspiel erneut gegenüber. Kein Problem unter Korfballern. Im Gegenteil: Vor der Partie hält der niederländische Nationaltrainer Jan Souke van de Bos sogar noch eine Trainingseinheit mit den Deutschen zum Thema 4:4-Zusammenspiel ab.