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U19-Korfballer landen beim Junior World Cup auf Platz sieben

CASTROP-RAUXEL/LEEK Die deutsche Korfball-Nationalmannschaft der U19-Junioren hat beim Junior Word Cup in Leek (Niederlande) den angepeilten fünften Platz verpasst. Nach einem 14:8 im Platzierungsspiel gegen Katalonien blieb ihnen lediglich der siebte Rang.

Das Halbfinale im die Positionen fünf bis acht hatten die deutschen Nachwuchskorbjäger mit 13:16 gegen England verloren und somit am Spiel um Platz fünf gegen die Tschechische Republik vorbei geworfen.

Als Tabellendritter hinter den Niederlanden (1.) und Taiwan (2.) hatte das Team der Trainer Cornelia Büsing (TuS Schildgen) und Tim Langhorst (KC Grün-Weiß) die Vorrunde beendet. Am zweiten Vorrundenspieltag feierte die Auswahl des deutschen Turnerbundes (DTB) nach dem 5:20 gegen den Turnierfavoriten Niederlande die zwei entscheidenden Siege gegen Ungarn (14:5) sowie die Tschechische Republik (15:10).

Nur ein Sieg am ersten Tag

Am ersten Vorrundenspieltag hatten  die Deutschen mit 8:18 gegen Taiwan verloren und  Polen mit 15:2 besiegt. Zudem gab es eine 6:21-Niederlage gegen das außer Konkurrenz mitspielende Junior Talent Team Niederlande Nord.

Gegen die Vertretung Polens hätte ein gar noch deutlicherer Sieg als das 15:2 herausspringen können, gab Tim Langhorst zu Protokoll: „Wir haben kaum Würfe von Polen zugelassen, aber auch eine längere Phase selbst nicht getroffen und uns dem Niveau des Gegners angepasst. Eigentlich hätten wir 25 Körbe werfen können.“

Taiwanesen waren zu schnell

Schlichtweg zu flink waren die Akteure aus der Republik Taiwan für die deutschen Korbjäger beim 8:18 (4:10). Zwar lagen das DTB-Team zunächst mit 3:1 in Front. Danach gelangen den insbesondere auf Seiten der Frauen starken Gäste aus Asien acht Körbe in Serie. Vor allem mit Würfen aus kurzer Distanz sowie acht Freiwürfen war Taiwan erfolgreich. Langhorst: „Taiwan ist physisch enorm stark. Gegen die darf man kein Spiel am Ende eines langen Turniertages haben.“

von Jens Lukas