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SKC gibt sich erst in der Verlängerung geschlagen

Ruhr Nachrichten am 9. Dezember 2008 18:20 Uhr 
CASTROP-RAUXEL Eine Woche nach der bitteren Niederlage im Oberliga-Spitzenspiel gegen Wesseling ist die S1 des Schweriner KC stark zurückgekommen und erzwang im KOED-Cup gegen den Regionalligisten und haushohen Favoriten Adler S1 die Verlängerung.  
 
Nach einem 11:11 (7:4) nach regulärer Spielzeit unterlag der SKC in der Verlängerung über 2×10 Minuten mit 13:15.
Die Verhältnisse schienen vor Spielbeginn klar zu sein: Schwerin war der Underdog, der amtierende Meister und Regionalliga-Tabellenführer Adler der klare Favorit.

Doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Der SKC trat von Beginn an mutig und selbstbewusst auf, wohl mit der Gewissheit, heute nichts verlieren zu können, während der Spielfluss bei Adler zunächst stockte. Folgerichtig ging der SKC in Führung und ließ sich diese bis zum Pausen-Wasser nicht mehr nehmen.

Adler startet stark in die zweite Hälfte – Schwerin kommt zurück
Nach der Halbzeit drehte sich das Blatt zunächst. Während Schwerin noch nicht wieder ganz da gewesen zu sein schien, kam Adler stark aus der Kabine und schaffte schnell den Ausgleich zum 7:7. Schließlich gingen die Adleraner auch in Führung, doch wer dachte, der SKC würde nun einbrechen, musste sich eines besseren belehren lassen.

Auch dank der großartigen Unterstützung der SKC-Fans schaffte die Mannschaft den Ausgleich und zog sogar auf 11:9 davon. Doch wie schon gegen Wesseling reichte der Vorsprung nicht, und Adler konnte sich mit 11:11 in die Verlängerung retten.

Adler wird Favoritenrolle gerecht – SKC fühlt sich nicht als Verlierer
Dort schließlich wurde Adler seiner Favoritenstellung gerecht und warf bis kurz vor Schluss der zweimal zehn Minuten einen Vier-Körbe-Vorsprung zum 15:11 heraus. Dem SKC gelangen in den letzten beiden Minuten zwar noch zwei Treffer, doch das Spiel war bereits entschieden. Adler zieht also in die nächste Runde ein, aber die Schweriner fühlten sich nicht unbedingt als die Verlierer und gingen mit gestärktem Selbstbewusstsein aus dem Spiel.

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saion, dass wir nicht richtig in Schwung kommen“, meinte Adler-Coach Stefan Strunk. „Diesmal haben wir 80 bis 100 Würfe genommen und nur wenig getroffen. Es ist ein wenig der Wurm drin, wir sind noch nicht auf unserem Niveau, auf dem wir im Vorjahr waren.“