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Schwerste Aufgabe wird noch schwerer

Ralf Schacht    –    WAZ

Castrop-Rauxel. Die „schwerste Aufgabe der letzten Jahre”. So wird die Abstiegsrunde aus der Korfball-Regionalliga im Lager des KC GW Castrop-Rauxel bezeichnet. Sie wird noch schwerer, denn die Grün-Weißen verloren die erste Partie der „Playdown”-Runde gegen die SG Pegasus Rommerscheid mit 12:15.

Regionalliga, Playdown: Eine weitere Niederlage darf es nun für das Team von GWC-Trainerin Melanie Sponholz nicht mehr geben, sonst steht der Abstieg aus der höchsten Spielklasse für den mehrfachen Meister GW Castrop fest. „Best of three” heißt der Modus, nach dem die Abstiegsfrage beantwortet wird, und nun hat der Rivale aus dem Rheinland fast alle Trümpfe in der Hand.

Doch eben nur fast. Melanie Sponholz jedenfalls glaubt noch an den Klassenerhalt. Nicht etwa wegen der Durchhalte-Parole „rechnerisch ist ja noch nichts entschieden”, sondern weil die Leistung gegen Pegasus eigentlich gestimmt hat. Nur die Trefferquote halt nicht. Die muss im zweiten Spiel am kommenden Sonntag (29.) besser werden, sonst wird „die schwerste Aufgabe der letzten Jahre” mit dem Abstieg enden.

Oberliga, Meisterschaft: Im Hinspiel hatte es zu einem mühsamen 14:13 gereicht. Das Rückspiel war jetzt eine klare Sache. Oberliga-Spitzenreiter Schweriner KC gewann gegen GW Castrop II (6.) mit 19:4, und schon heißt es bei der Truppe um den fünffachen Korbschützen Lennart Schwirtz „Pflichtaufgabe erfüllt”. Genauso machte es bislang der punktgleiche Tabellenzweite TuS Wesseling I, und damit fällt die Entscheidung über den Titel in der Korfball-Oberliga am letzten Spieltag. – Per Fernduell: Am Sonntag (29.) legt Wesseling gegen den TuS Schildgen II (3.) vor, eine Woche später (5. April) zieht Schwerin gegen Pegasus Rommerscheid II (7.) nach. Gegen beide Konkurrenten punkgleich über den Zielstrick, ist ein Entscheidungsspiel über den Aufstieg in die Regionalliga fällig.

Regionalliga, Playoff: Der TuS Schildgen steht dicht vor dem Einzug ins Endspiel. Im Halbfinal-Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Thomas Kupka mit 17:14 gegen den Selmer KV durch. Das Rückspiel findet am nächsten Sonntag (29.) statt. An diesem Tage wird auch das Halbfinal-Hinspiel zwischen dem HKC Albatros und dem Titelverteidiger KV Adler Rauxel nachgeholt, das letzte Woche wegen Schiedsrichtermangels ausgefallen war.

Nachwuchs, Meisterschaft: Zum Überflieger dieser Korfball-Hallensaison schwingen sich die Albatrosse aus Henrichenburg auf. Nach der A- und der B-Jugend schaffte jetzt auch die D1-Jugend des HKC Albatros den Meistertitel und den Einzug ins Endspiel um den Westpokal gegen den Meister aus dem Rheinland. Mit einem 10:4-Sieg gegen GW Castrop wurden die letzten Zweifel beseitigt. Jetzt kann das Team der Trainer Sabrina Hölken und Christian Harnisch dem letzten Punktspiel am Samstag (28.) gegen den Selmer KV ganz gelassen entgegen sehen. Für den HKC spielten: Anna Sanders (1), Maria Gurk (1), Jana Elbert, Louisa Rottmann, Jana Kügler, Marius Harnisch (3), Jonas Maschewski (3), David Menzel, Pascal Höpp (1), Kashajar Abbasi (1).