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Schwerins Fans greifen Adlers Trainer an

CASTROP-RAUXEL Es müsse Schwerin „peinlich sein“, nur durch eine Rote Karte gewonnen zu haben? Für diese Aussage steht Adler Rauxels Trainer Stefan Strunk online am Pranger. Nach dem Spitzenspiel in der Korfball-Regionalliga zwischen Adler Rauxel und dem Schweriner KC gibt es einige Antworten als Einträge im Gästebuch vom SKC.

Alles geht zurück auf die Diskussion um die Rote Karte gegen den Adleraner Patrick Fernow. Stefan Strunk hatte bemängelt, dass der Schiedsrichter seinen Spieler für ein unbestrittenes Foul zu hart bestraft habe und Schwerin nur aufgrund dieses Vorteils der Sieg geglückt sei.

Eine der Antworten im Online-Gästebuch des SKC: „Ich glaube, eine solche Bedeutungsdivergenz (innerhalb der selben Stadt) dürfte in Deutschland ein einmaliges Phänomen sein“, schreibt ein Nutzer unter dem Namen Matthias Edeler.

Mit Lennart Schwirtz ist folgender Eintrag unterzeichnet: „Je öfter ich mir dieses Zitat durch den Kopf gehen lasse, desto wütender werde ich. […] Als wären wir ein Haufen Vollidioten, denen erst der Schiedsrichter helfen muss, damit die überhaupt was auf die Kette kriegen.“

Der Autor räumt zwar ein, dass der SKC das Spiel wohl gegen acht Adleraner tatsächlich verloren hätte, dafür, seinen Vorteil zu nutzen müsse man sich aber sicher nicht schämen. Bei Adler hielt sich die Aufregung in Grenzen, zumindest wenn man die Internet-Aktivitäten als Maßstab nimmt. Das Gästebuch von Adler Rauxel wies keine aktuellen Einträge auf.

Lob für beide Mannschaften und die neuen Spieler

Trotz der Aufregung um die Rote Karte, gab es aber auch positive Nachrichten aus beiden Lagern. Thomas Lipperheide, Co-Trainer des SKC, freute sich über das gelungene Regionalliga-Debüt von Ina Heinzel und Pascal Stamm, die als Vertretung für Susanne Albert und Julian Schittkowski aufgelaufen waren. „Die beiden haben sich gut in die Mannschaft eingefügt.“

Auch Strunk war nach dem Spiel von seinen Adlern, die in Unterzahl 13 Minuten lang die Führung halten konnte, begeistert: „Die Mannschaft hat sensationell stark gekämpft.“

von Christian Püls