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Schweriner KC übernimmt die Tabellenspitze

Ruhr Nachrichten am 17. Februar 2009 12:43 Uhr
CASTROP-RAUXEL Mit einem eindrucksvollen 13:4-Sieg in Wesseling hat sich der Schweriner KC 1 im Aufstiegsrennen der Oberliga zurückgemeldet. Durch den Sieg übernimmt der SKC dank der besseren Korbdifferenz die Tabellenführung. Wesseling ist punktgleich Zweiter. Sollten beide Mannschaften den Rest der Saison schadlos überstehen, muss die Entscheidung um den Aufstieg in einem Spiel auf neutralem Boden fallen.

Der Start ins Spiel hätte nicht besser sein können: schneller Ballgewinn in der Verteidigung, Durchlaufball, Foul, Strafwurf, 1:0 durch Stefan Halberstadt. Dabei sollte es aber erstmal bleiben. Doch die starke Schweriner Verteidigung ließ selten mehr als einen Wurf der Gastgeber zu. Schließlich traf erneut Halberstadt, diesmal per Distanzwurf, zum 2:0. Lennart Schwirtz traf zunächst mit einem Abstauber zum 3:0 und konnte wenig später einen Strafwurf verwandeln. Nun waren die Damen an der Reihe: Karen Fuchs und Verena Zappe erhöhten auf 6:0, Nicole Sprengel auf 7:0. Erst jetzt gelang auch Wesseling der erste Treffer.

Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte gelangen den Schwerinern durch Fuchs und Lukas Edeler zwei weitere Treffer. Wesseling konnte dann zwar noch einmal auf 9:2 verkürzen, aber Sprengel nahm den Rheinländern mit ihrem zweiten Treffer alle Hoffnung. 10:2 – das Spiel war entschieden. Fuchs, Zappe und Schwirtz stellten den 13:4-Endstand her.

Abwehr zu durchlässig
Der Schweriner KC 2 musste sich unterdessen trotz einer guten Leistung der Zweitvertretung des TuS Schildgen mit 12:16 geschlagen geben. Nach dem Sieg der Ersten in Wesseling hoffte auch die Zweite auf einen Auswärtssieg im Rheinland. Zwar ging die Mannschaft 1:0 in Führung, doch Schildgen war in der ersten Halbzeit das Team mit der eindeutig besseren Chancenverwertung. So stand es zur Pause 8:5 für die Gastgeber – eine Führung, die auch deutlicher hätte ausfallen können.

Es bestand beim SKC also noch Grund zur Hoffnung das Spiel zu drehen. Es gelangen dann in der zweiten Halbzeit auch noch sieben Treffer, aber die Verteidigung war oft zu durchlässig und ermöglichte den Schildgenern zu einfache Treffer. Beste Werfer der Schweriner waren Katharina Spangenberg und Michael Jöhren mit jeweils drei Körben.