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Schweriner KC kehrt zurück

Castrop-Rauxel, 10.05.2009, Ralf Schacht | Quelle: WAZ
Castrop-Rauxel. Die Korfballer des Schweriner KC sind wieder erstklassig. Mit einem 10:8-Sieg im Oberliga-Entscheidungsspiel gegen den TuS Wesseling kehren die SKC-Korbjäger in die Regionalliga zurück.

Schweriner KC – TuS Wesseling 10:8 (7:4).
SKC: Lennart Schwirtz, Benedikt Edeler, Susanne Alberts, Nicole Sprengel (Janna Henke), Stefan Halberstadt (Julian Schittkowski), Lukas Edeler, Karen Fuchs, Verena Zappe.

Wie es sich für ein Entscheidungsspiel gehört: Spannung von Anfgang an, Dramatik bis zum Schluss, die mächtig an den Nerven kratzt. Erst verwirft Karen Fuchs beim Stand von 9:8 einen Strafwurf, dann macht sie 90 Sekunden vor Schluss den Fehler wieder wett und setzt den Treffer zum 10:8-Sieg des Schweriner KC über den TuS Wesseling.

Die Korbwerfer des niederländischen SKC-Trainers Martin Kamphuis haben es geschafft: Zwei Jahre in der Oberliga waren genug, jetzt kehren die Schweriner in die Regionalliga zurück.

Dass es ein enges Match werden würde, war von vornherein klar. In der meisterschaft hatten beide Teams jeweils auf des gegners Platz gewonnen, gingen punktgleich über die Ziellinie. Auch das Entscheidungsspiel sah zwei Kontrahenten auf Augenhöhe. Stets knappe Spielstände, bis kurz vor der Pause. Da setzte sich Schwerin auf 7:4 ab, zehn Minuten nach Wiederanpfiff lag die Kamphuis-Truppe gar nicht 8:4 vorne. Doch das war längst noch nicht die Entscheidung.

Wessenling setzte nach, stützte sich auf die gute Trefferquote von Henning Eberhardt, der trotz guter Abwehrarbeit von Lennart Schwirtz immer wieder gefährliche Weitwürfe setzte. „Diese Duelle waren erstligareif”, beschrieb SKC-Sprecher Jochen Schittkowski die Schlüsselpaarung dieser Partie. Auch Schwirtz kam zu guten Würfen, der wichtigste gelang dem Schweriner zum 8:4-Vorsprung. Danach aber wurde es nochmal eng, bis Karen Fuchs mit ihrem Treffer zum 10:8-Endstand das Zitteren und Bangen auf der SKC-Bank beendete. Der Schweriner KC steigt ins Korfball-Oberhaus auf und nimmt dort den Platz des Absteigers KC GW Castrop-Rauxel ein.