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Schildgen beim Europa Shield nur Siebter

CASTROP-RAUXEL Der TuS Schildgen musste sich beim Europa Shield der Korfballer mit dem siebten Platz zufrieden geben. Der von Thomas Kupka (ehemals KV Adler Rauxel) trainierte Regionalligist setzte sich in Szazhalombatta (Ungarn) im Spiel um Platz sieben mit 22:13 (16:6) gegen AZS Warschau (Polen).

Mit dem deutlichen Ergebnis sah sich Coach Kupka bestätigt: „Hier spielten in der Vorrunde zwei komplett ungleiche Gruppen.“ Die Gruppe der Deutschen war eindeutig stärker. Was sich in den Platzierungsspielen niederschlug, die allesamt die Clubs aus der Schildgener Gruppe gewannen.

Die Rheinländer zogen in der Vorrunde den Kürzeren gegenüber der durchweg starken Konkurrenz: Der einzige Sieg, ein 12:11 nach Golden Goal gegen den späteren Turnierdritten Club Esportiu Vilanova i la Geltru (Spanien), reichte nur zum vierten Platz hinter eben Vilanova (2.) und Mitcham KC (3./England), die ebenfalls nur einmal siegten.

Trostpflaster Rodenbach

Gegen den späteren Turniersieger NC Benfica (Portugal) unterlag Schildgen (9:11) ebenso knapp wie gegen Mitcham (9:10). „Wir hätten alle Spiele gewinnen können“, sagte Kupka. Sein Team hätte jedoch jeweils erst in den zweiten Halbzeiten gut gespielt. Dennoch sieht Kupka seine Mannschaft wieder „ein Stück weiter“ – vor allem mit Blick auf die dritte und entscheidende Runde zum Abschluss der Regionalliga-Saison.

Trostpflaster für Schildgen beim Europa Shield: Nationalspieler Fabian Rodenbach war mit 19 Treffer der beste Werfer des Turniers. Schildgen war vor Jahresfrist, in Terrassa (Spanien), Fünfter, der später aus der Regionalliga abgestiegene KC Grün-Weiß Sechster unter sieben Mannschaften. Der zweite Rang war bislang die beste Platzierung von deutschen Mannschaften beim Europa Shield: KC Grün-Weiß (2002), KV Adler Rauxel (2004) und Selmer KV (2005, 2006).

von Carsten Loos