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Nicht ohne Medaille

Castrop-Rauxel. Selbstbewusst zeigen sich Deutschlands U19-Junioren vor dem Auftritt beim "Junior World Cup" in den Niederlanden. Der Vorjahresdritte strebt erneut eine Medaille an.

Portugal, eines der stärksten Teams der letzten WM in Tschechien, wird am Karfreitag (21.) der erste Gegner der deutschen U19-Korfballer beim „Junior World Cup” im niederländischen Leeuwarden sein.

Damit werden die Nachwuchskorfballer der Trainer Andre´ Heppner und Henning Eberhardt gleich zum Auftakt mit dem voraussichtlich sehr hohen Anspruch des internationalen Turniers konfrontiert werden. Die weiteren Gegner in der Gruppe B sind auch nicht ohne: So befinden sich unter ihnen der Vizemeister Belgien sowie die Engländer, die 2007 den 4. Platz erreicht hatten. Vervollständigt wird die Gruppe durch Ungarn und einem „Talentteam” aus den Niederlanden, welches außer Konkurrenz spiele und nicht in die Wertung mit einbezogen wird. In der Gruppe A spielen neben dem Titelverteidiger aus den Niederlanden (Vorjahr 7:5 gegen Belgien) die Tschechen, Rumänien, Katalonien, Russland und Taiwan.

Nach der Absage von Johannes Langer (KV Adler Rauxel) aus privaten Gründen wird der Schweriner Ansgar Kremerskothen das Team komplettieren. Der 16-jährige SKC-Akteur gehörte auch zu den Korbschützen bei der gelungenen Generalprobe am letzten Wochenende in Holland.

Im Rahmen des Trainingslagers bezwang die U19-Auswahl ein Mixed-Team aus A-Jugendlichen und Senioren des PSV Eindhoven mit 12:9. Im Verlauf der drei Spielabschnitte setzte das Trainer-Gespann Andre Heppner und Henning Eberhardt den gesamten 16-köpfigen Kader ein. Das Team habe ein „gutes Niveau” erreicht, bescheinigte Henning Eberhardt seinen Schützlingen, der Kader sei „auch in der Breite gut aufgestellt”.

So zeigen sich die Trainer zuversichtlich, dass Deutschlands U19-Auswahl auch bei der 13. Auflage des „Junior World Cup” eine ähnliche gute Rolle spielen werde wie im Vorjahr, als man Rang drei erreicht hatte. Auch aus der Mannschaft kommt durchweg Optimismus. Tim Langhorst, „Pressechef” der U19-Auswahl, hatte kürzlich alle Akteure nach ihren Einschätzungen befragt und interessante Antworten erhalten.

http://www.juniorworldcup.net
 Die Schwerinerin Karen Fuchs beispielsweise, neben Nachrücker Ansgar Kremerskothen einzige Castrop-Rauxeler Spielerin im Kader, möchte „den anderen Nationen zeigen, dass Deutschland einen guten Korfball spielt”. Als Fazit der Interviews kann festgehalten werden, dass die U19-Equipe Gegner von hohem Niveau erwartet, sich aber stark genug fühlt, gut mitzuhalten. Ganz weit aus dem Fenster lehnt sich Sven Müller vom rheinischen Klub SG Pegasus Rommerscheid: „Ich möchte nicht ohne Medaille zurück kommen”. Selbstbewusst sind sie ja. Und das ist eine gute Basis.