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Neue Hürde vor Einigung mit Hof – Noch immer ohne Nationaltrainer

CASTROP-RAUXEL Jan Hof, ehemals Nationalcoach des Korfball-Mutterlandes Niederlande, soll es sein. Eigentlich waren sich Übungsleiter und die deutschen Korfball-Verantwortlichen auch schon einig. Doch jetzt liegt ein neuer Stein im Weg: Für das Engagement des Niederländers muss wohl mehr Geld investiert werden, als zunächst angenommen.

Am 31. Januar soll die Vorbereitung der deutschen Korfball-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft 2010 (22. bis 31. Oktober in den Niederlanden) mit einem ersten Kadertraining beginnen. Doch die wichtigste Frage ist nach wie vor nicht geklärt: Wer wird die Auswahlmannschaft des Deutschen Turnerbundes (DTB) trainieren?

Suche nach Sponsoren

Nur ein Puzzleteil der insgesamt schwierigen Aufgabe, die jene Leute meistern müssen, die sich um die Finanzierung des Projekts „Europameisterschaft“ kümmern. Zwischen 15.000 und 20.000 Euro wird das kosten.

„Das Geld kann nur zu einem geringen Teil aus Verbandsmitteln aufgebracht werden“, erklärte Fabian Rodenbach (TuS Schildgen), Nationalspieler und Mitglied der Trainer-Findungskommission, „wir suchen noch Sponsoren und die jetzige und zukünftige Zusammenarbeit“.

Kein Plan B

Wenn auch Ende Januar noch keine Einigung mit Hof erzielt wurde, werde das erste Training verschoben. Einen „Plan B“ gebe es nicht.

Etwas mehr als neun Monate bleiben, dann sollten spätestens all diese Themen vergessen sein. Denn in der EM-Vorrundengruppe warten auf Deutschland harte Gegner. Neben Ausrichter Niederlande hat das Los Ungarn und Serbien in die Gruppe A gesellt.

Marschroute ist, als Zweiter abzuschließen um in der Runde um die Plätze eins bis acht mitspielen zu dürfen und sich im gleichen Zug für die Weltmeisterschaft 2011 (China) zu qualifizieren. Schlüsselpartie – das erwarten die Korfballer selbst – werde die Partie gegen Ungarn.

von Florian Kopshoff