Willkommen
beim KC Grün-Weiss

Nach Sieg gegen Grün-Weiß: SKC thront an der Spitze

CASTROP-RAUXEL An der Spitze der Korfball-Regionalliga thront nach dem zweiten Spieltag der Schweriner KC. Der SKC feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel durch ein 22:10 gegen den Aufsteiger KC Grün-Weiß. Punktgleich mit Schwerin ist die SG Pegasus Rommerscheid. Die Rheinländer siegten in Selm mit 22:19 (13:7).

Grün-Weiß – Schweriner KC 10:22 (6:12)

Das Team von SKC-Trainer Martin Kamphuis nutzte seine Überlegenheit auf der Frauen-Seite zum deutlichen Erfolg. Allein Anna Schulte traf siebenmal in die Reuse. Die Schweriner hatten sich schnell über ein 5:1 sowie 12:6 auf 16:10 Mitte der zweiten Halbzeit abgesetzt.

„Der Sieg hätte auch noch deutlicher ausfallen können“, berichtete der spielende Pressewart Lennart Schwirtz, der allerdings wegen eines Achillessehnenrisses für die gesamte Hallensaison ausfällt. Auch habe Lukas Edeler die Kreise des grün-weißen Goalgetters Marcel Balzuweit (4 Körbe) stark eingeengt.

GW-Coach Patrick Pellny war enttäuscht: „Alles was wir in der vergangenen Woche gegen Pegasus gut gemacht haben, funktionierte diesmal nicht. Wir haben den Schwerinern viel zu viel Raum gelassen und haben unter den Körben kaum Bälle abgefangen.“ In der vierwöchigen EM-Spielpause will sich der Trainer mit seinem Team „neu sortieren“. Pellny: „Die Pause kommt uns wirklich gelegen.“

HKC Albatros – TuS Schildgen 13:15 (7:7)

Wegen eines Durchhängers in der Mitte der zweiten Halbzeit warf der HKC Albatros (6.) zum zweiten Mal binnen sieben Tagen an einem Sieg vorbei. Wie Spielerin Christina Melis berichtete, sei ihr neuer Trainer Jan van der Heide trotz der Niederlage zufrieden gewesen: „Die Einstellung hat gepasst, jeder hat gekämpft. Außerdem haben wir uns immer wieder gegenseitig aufgebaut.“ Was sich zunächst auszahlte.

Die „Albatrosse“ machten einen 2:6-Rückstand zum 7:7-Pausenstand wett. Als bei den Castrop-Rauxelern der Faden riss (Melis: „Wir haben die 100-prozentigen Chancen nicht mehr genutzt“) gerieten sie vorentscheidend mit 9:14 ins Hintertreffen.

von Jens Lukas