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Leeuwarden im Blick

Castrop-Rauxel, 17.12.2008, Ralf Schacht
Das große Ziel ist der „Junior World Cup”, der vom 10. bis 13. April 2009 im niederländischen Leeuwarden stattfindet. Die erste große Etappe dorthin ist für die neu formierte U19-Auswahl der Korfballer das Turnier der „Korfball Challenge” in Rotterdam (29./30. Dezember).

In der vorletzten Trainingseinheit vor den Vergleichen mit den niederländischen Regionalteams aus den Distrikten Nord, Süd-West und Süd standen zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen ging es dem Trainergespann Andre Heppner/Henning Eberhardt um die Vermittlung der geforderten „Philosophie des Angriffsspiels”, die bereits in den letzten Jahren Bestand hatte. Zum anderen schulten die Auswahltrainer das Wurfverhalten ihrer Schützlinge im Bezug auf Balance und Körperstabilität.

Ein Teil des Trainings wurde von den Physiotherapeuten Dominic Werthmann und Tobias Kehlenbach übernomen, die bereits die letztjährige U19-Juniorenauswahl und das diesjährige U23-Team bei der WM in Taiwan betreuten. Schwerpunkt ihrer Einheit war ebenfalls die Körperstabilität.

Und schließlich wurde auch der Kader für die „Korfball Challenge” festgelegt. „Ein wichtiges Kriterium für die Kaderzusammensetzung ist die Tatsache, dass das Trainergespann den im internationalen Wettkampf bisher noch nicht so erfahrenen Spielern die Chance geben will, in dem auf Topniveau stattfindenden Turnier an ihre Grenzen zu gehen und diese offen zu legen”, erläutert Teammanager Tim Langhorst, „somit geht in Rotterdam nicht zwangsläufig der potentielle Kader für den Junior World Cup an den Start."

Nach der „Challenge” wird dann wieder nahezu der gesamte Kader in den Trainingsbetrieb aufgenommen. Lediglich auf Grund der Vielzahl an weiblichen Teilnehmern wurde der Kader im geringen Maße dezimiert.

In der letzten Trainingseinheit des Jahres am kommenden Samstag (20.) soll ein Testspiel gegen ein Kombi-Team des Regionalligisten KC GW Castrop-Rauxel und des Oberligisten Schweriner KC absolviert werden. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf eine besondere neue Korfball-Regel gelegt werden.

Beim „Challenge-Turnier” sieht die Turnierordnung das Spielen der „Shot Clock”-Regel vor. „Diese ist eine in den höchsten holländischen Ligen bereits praktizierte neue Reglung in der internationalen Korfballwelt”, erklärt Tim Langhorst, „dabei darf ein Angriff, ähnlich wie beim Basketball, die Zeitspanne von 25 Sekunden nicht überschreiten.”

Während in Deutschland diese Neuerung bislang noch nicht realisiert werden konnte, deutet sich in den holländischen Ligen bereits eine deutliche Erhöhung der Spielqualität an, welche man zum Teil auch der „Shot Clock”-Regel zuschreibt.

Kader für die Korfball Challenge: Anna Schulte (Korbjäger Lünen), Anna-Lena Müller (Pegasus Rommerscheid), Ines Wahle (Pegasus), Sarah Flöttmann (Adler Rauxel), Saskia Kriebel (Selm), Lisa Jaussi (Schildgen), Ricarda Gräfe (Schildgen), Benedict Edeler (Schweriner KC), Lukas Edeler (SKC), Johannes Kaesbach (Pegasus), Dominic Düring (Pegasus), Robin Budde (HKC Albatros), Leo Wenzel (SKC), Leif Militzer (Pegasus).