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Korfball: Schweriner KC unterliegt dem KC Grün-Weiß 1:2

Von Christian Püls am 25. September 2008 10:51 Uhr
CASTROP-RAUXEL Oberwasser hatte die erste C-Jugend-Mannschaft des Korfballclubs Grün-Weiß beim Spiel gegen den Schweriner Korfballclub und "schwamm" somit an die Tabellenspitze. Mit 1:2 unterlag der SKC in eigener Halle.

Zu einer Abwehrschlacht entwickelte sich das Spiel des Schweriner KC (rotes Trikot) gegen den KC Grün-Weiß, der am Ende mit 2:1 siegte.
Foto: Volker Engel

Mit einem Korb durch Sarah Ribbert in der ersten Minute hatte Grün-Weiß gleich seinen Anspruch angemeldet, aus dieser Partie als Sieger hervorzugehen. Auf der anderen Seite, beim SKC, lief es nicht so rund: "Die Mannschaft hat zwar Kampfgeist gezeigt, aber auch viele Fehlpässe und Fehler im Spielaufbau", sagte SKC-Trainer Björn Schlachzig.

Nach zehn Spielminuten bekräftigten die Grün-Weißen "ihre Ansage" durch einen weiteren Treffer von Sarah Ribbert. Danach war der Spielfluss erstmal raus – auf beiden Seiten. "Wir haben nicht mehr getroffen, darunter hat die Konzentration der Mannschaft gelitten", meinte Tim Langhorst, Trainer beim KCGW.

Stabile Abwehr der Grün-Weißen

In der zweiten Hälfte der Begegnung kamen die Schweriner besser ins Spiel. Der SKC erarbeitete sich mehr Spielanteile und warf öfter zum Korb – traf aber zunächst nur den Rand. Die Grün-Weißen machten es den SKClern nicht leicht. "Wir haben eine sehr stabile Verteidigung konstruiert", sagte Langhorst.

Der SKC habe sich zwar bemüht, sei aber "an unserer Verteidigung zerbrochen", meinte der KCGW-Coach. Daran änderte sich nichts mehr, bis der SKCler Pascal Demuth, fünf Minuten vor Schluss, doch noch den Korb traf und auf 1:2 verkürzte.

Wirklich zufrieden, war der Schweriner Übungsleiter nicht. Weder mit dem Spiel ("Es war kein schönes Korfballspiel") noch mit dem Ergebnis: "Ein Unentschieden wäre wohl verdient gewesen", sagte Schlachzig, gemünzt auf die Offensiv-Bemühungen seiner Mannschaft. Grün-Weiß Trainer Langhorst freute sich über eine starke Defensivleistung seines Teams, die den Sieg über die Zeit gerettet habe.

Richtungsweisende Partie

Als "richtungsweisend" und "ersten richtigen Härtefall" stufte Langhorst das gewonnene Spiel gegen den amtierenden Vizemeister ein. In der Tabelle steht der KCGW nun mit 4:0 Punkten und 12:1 Körben. Über eine eventuelle Meisterschaft zu sprechen hält Langhorst aber für "vermessen".

Seine Mannschaft sei nie "besonders erfolgreich gewesen", aber habe sich entwickelt. "Wir wollen alle Albatrosse und Schweriner und alle anderen ärgern – und wenn am Ende die Tabellenspitze rausspringt, dann wollen wir uns nicht beschweren", erklärte Langhorst.

Mit drei U16-Spielern und sieben U14ern in der Westfalenauswahl, sogar einem U16-Spieler in der Deutschen Auswahl, sieht Langhorst den KCGW-Kader gut gerüstet.

SKC-Trainer Schlachzig will unter die ersten Drei

Sein Gegenüber Schlachzig plagt eher eine besondere Personalie: Leistungsträger Janick Keßler fällt mit einem Unterarmbruch noch bis zum Jahresende aus. "Am liebsten unter die ersten Drei" möchte Schlachzig in der Tabelle kommen. Derzeit liegt der SKC auf Platz sechs (2:2 Punkte und 9:4 Körbe).