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Korfball: KC Grün-Weiß rettet sich ins Abstiegs-Endspiel

Von Carsten Loos am 30. März 2009 10:13 Uhr – RUHR NACHRICHTEN

CASTROP-RAUXEL Die Korfballer des KC Grün-Weiß dürfen weiter auf den Verbleib in der Regionalliga hoffen. Der frühere Abonnement-Meister und Vorjahreszweite gewann das zweite Spiel in der Abstiegs-Relegation gegen die SG Pegasus mit 13:8 (3:4).

Damit kommt es am Sonntag, 19. April, zum dritten und entscheidenden Abstiegsspiel. Dann wieder im Rheinland.

Dabei sah es zunächst überhaupt nicht nach einem "grün-weißen" Happy-End aus. In der Sporthalle Dammwiese in Lünen, wohin die Partie verlegt worden war, lagen die Europastädter zur Pause mit 3:4 hinten. Ihre Zeit im Korfball-Oberhaus schien endgültig abzulaufen. "Im Angriff ist viel daneben gegangen", sagte Trainerin Melanie Sponholz.

Nach dem Wiederanpfiff aber gewannen ihre Schützlinge die Oberhand. Schnell glichen sie aus gegen den Vorjahres-Aufsteiger aus Rommerscheid. Und zogen alsbald erst auf zwei, dann auf sogar auf vier Körbe Vorsprung (9:5) davon.

Die Partie kippte binnen Minuten

"Wir haben sehr gut verteidigt", erklärte die GW-Übungsleiterin hernach. Und über die gute Abwehrarbeit den Weg zum Erfolg gefunden. "Irgendwann trifft man auch", freute sich Melanie Sponholz. Und dann sei der Knoten geplatzt. Innerhalb von "ein paar Minuten" sei die Partie gekippt, die lange vermisste Sicherheit bei den "Grün-Weißen" wieder da gewesen. Melanie Sponholz: "Dann klappt alles, was man sich als Trainer erhofft."

Trotz der Euphorie nach dem Sieg mahnt Melanie Sponholz: "Es wird noch sehr schwer." Zumal im Abstiegs-"Finale" Marcel Balzuweit und Sarah Kurbjun (beide Urlaub) fehlen werden. "Das ist ein harter Brocken für uns", räumt Melanie Sponholz ein. Balzuweit war schließlich mit seinen vier Treffern neben Tim Langhorst (4) und Kirsten Grabosch (1), die die Übungsleiterin als "sehr aggressiv und mannschaftsdienlich" lobte, der Erfolgsgarant im Heimspiel in fremder Halle. carlo