Willkommen
beim KC Grün-Weiss

Korfball: Albatros-Aus ist „Riesenansporn“ – Adler im Viertelfinale

Von Carsten Loos am 8. Februar 2009

Der Mitfavorit KV Adler Rauxel 1 ist dem Vorjahressieger TuS Schildgen 1 ins Viertelfinale des KOED-Cups der Korfballer gefolgt. Für Albatros kam das bittere Aus gegen den Selmer KV nach Verlängerung.

 

Adler 3 – Adler 1 6:27 (0:16)
Locker aufgespielt und leicht gewonnen: Mit dem erwartet deutlichen Sieg setzte sich der KV Adler Rauxel 1 (Regionalliga) gegen seinen eigene Drittvertretung (Verbandsliga), die eigentliche A-Jugend des Clubs, durch. Bis zur Pause gestattete das Team des Regionalliga-Spitzenreiters seinem Nachwuchs-Ensemble keinen Korb. Und auch nach dem Seitenwechsel hätte dies mit ein wenig mehr Engagement so sein können, sagte Trainer Stefan Strunk: "Wenn wir gewollt hätten." So aber fand Adler 3 besser ins Spiel. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit komplett zurück gezogen", erklärte Adler 2-Trainer Patrick Fernow, "und danach erst vernünftig angegriffen." Der Lob: sechs Körbe. Stefan Strunk hat indes keinen Wunschgegner für die Runde der letzten Acht. Das Finale zu erreichen, hat er allerdings zur Pflicht ausgerufen.

Schwerin 3 – Adler Rauxel 2 5:11 (2:6)
Der KV Adler Rauxel steht mit zwei Mannschaften in der Runde der letzten Acht. Die Rauxeler Zweitvertretung (Oberliga) setzte sich ungefährdet gegen den Schweriner KC 3 (Verbandsliga) durch. Dennoch lobte Schwerins Trainer Björn Schlachzig den Auftritt seiner jungen Schützlinge: "Das war eine ordentlich Leistung." Bis auf zwei Athleten hätten nur A-Jugendliche gespielt. In der ersten Halbzeit hätte seine Mannschaft mehr Körbe werfen müssen, weil sie gut mitgespielt hätte, sagte Schlachzig, in der zweiten hätte dann aber die Kraft nicht mehr für 60 Minuten gereicht.

KJ Lünen 1 – KC Grün-Weiß 1 8:21 (3:12)
Die GW-Trainerin Melanie Sponholz (Regionalliga) freute sich nach dem Abpfiff in Lünen (Oberliga): "Es lief sehr gut." Zumal alle Spieler getroffen hätten; Marcel Balzuweit mit fünf Treffern am meisten. "Das war schon positiv", erklärte Sponholz, "wenn auch der Gegner nicht allzu stark war." So hatte sie Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen viele Spielzüge auszuprobieren. Und ihr gefiel die Einstellung ihrer Schützlinge: "Wir haben trotz der hohen Führung nie aufgehört weiterzuspielen." Und wer soll nun im Viertelfinale der nächste Gegner für die "Grün-Weißen" sein? "Das ist völlig egal", sagte Sponholz, "das wird alles nicht einfach."

Selmer KV – HKC Albatros n.V. 18:11 (10:10, 6:5)
Trotz des Ausscheidens war Albatros-Trainer Jörg Mehlmann mit seiner Mannschaft hochzufrieden: "Wir waren nahe dran." In der Verlängerung habe man Selm kommen lassen müssen. Das Spiel sei aber ein "Riesenabsporn" für den Rest des Regionalliga-Saison, vor allem für das entscheidende Spiel gegen den KC Grün-Weiß.