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Korfball: Adler auf dem Weg zum Double

CASTROP-RAUXEL Beim Fußball würden sie jetzt vom Double reden, und davon, nach Berlin fahren zu wollen. Ganz so ist es beim Korfball nicht. Auch wenn der Regionalliga-Meister KV Adler Rauxel am Sonntag (6. April) im Halbfinale des KOED-Cups weiter auf Kurs zum zweiten Titel in dieser Saison bleiben kann, und das Korfball-Berlin in Castrop-Rauxel liegt. 
 
Adler Rauxel will auch im KOED-Cup Kurs halten.
In der Neuauflage des letztjährigen Pokal-Endspiels (18:8 für Adler) muss der Vorjahressieger aus Castrop-Rauxel seinen Liga-Rivalen TuS Schildgen „sehr ernst nehmen“, warnte Adler-Trainer Dieter Fernow. Das Regionalliga-Hinspiel gegen Schildgen sei weit enger gewesen, betonte der Übungsleiter, als es das Ergebnis von 8:5 aussagte.

„Das Spiel wird für uns eine Einstellungsfrage“, räumte Fernow ein. Seine Mannschaft hatte, nachdem der Titel vorzeitig feststand, die beiden letzten Saisonspiele in der Regionalliga überraschend verloren. Und sich erst im Viertelfinale des KOED-Cups, mit dem 20:5 beim TuS Schildgen 2, wieder in alter Form präsentiert. Das Gastspiel im Rheinland ist jedoch das letzte Spiel für den KV Adler Rauxel gewesen seit Anfang März. Fernow: „Jetzt müssen wir erst wieder reinkommen.“

Zum Halbfinale wieder komplett

Zumal sein Team während der Osterferien wegen der Hallensperre in Castrop-Rauxel nicht trainieren konnte. Erst in dieser Woche hat Fernow wieder zum Training gebeten. Mehr als zwei Übungseinheiten waren das aber auch nicht. Yvonne Wischniewski (Weiterbildung) und Kirsten Grabosch (Universität) fehlten zu allem Überfluss dabei, sind aber beim Pokal-Halbfinale gegen Schildgen wieder mit von der Partie.

„Wir sind froh, dass wir vor heimischer Kulisse spielen können“, sagte Fernow. Da werden sich wohl einige neue Anhänger des KV Adler Rauxel unter die „gelb-blauen“ Fans mischen. Nämlich die Freunde des Schweriner KC. „Wir drücken den Adlern die Daumen“, hat die SKC-Betreuerin unlängst angekündigt, „das ist ja wohl logisch, das würde jeder tun.“

Schwerin hofft auf Adlers Schützenhilfe

Schwerin hat sich bekanntlich vor einer Woche durch eine 14:8-Überraschung gegen den Regionalligisten Selmer KV für das KOED-Cup-Finale qualifiziert. Sollte jetzt Adler nachziehen, hätte Schwerin schon jetzt das Ticket zum Europe Shield sicher. Zöge Schildgen ins Endspiel ein, ginge die Fahrkarte für das internationale Parkett an den Endspiel-Gewinner. Doch auch das traut sich der Schweriner KC inzwischen zu.

Von Carsten Loos am 4. April 2008 18:15 Uhr