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KC Grün-Weiß ebnet Adler Rauxel den Weg zum Titel

CASTROP-RAUXEL Mit einer faustdicken Überraschung hat in der Korfball-Regionalliga ausgerechnet der KC Grün-Weiß (5.) seinem alten Rivalen KV Adler Rauxel (1.) den Weg zum erneuten Meistertitel geebnet.

Korfball-Regionalliga

KC Grün-Weiß – SG Pegasus 20:19 (8:11)

Der frühere Abonnement-Meister, der nach einem Jahr in der Oberliga nun zurück ist in der höchsten Liga, setzte sich in einem dramatischen Spiel mit 20:19 (8:11) gegen den Tabellenzweiten SG Pegasus durch.

Nach dem „grün-weißen“ Erfolg steht zwei Wochen vor dem Saisonende das Tor zur nächsten Meisterschaft für Adler Rauxel (20:2 Punkte) weit offen.

Entscheidung schon am nächsten Wochenende?

Der Titelverteidiger führt die Tabelle nun mit zwei Minus- und vier Pluszählern vor dem vormaligen Tabellenführer (16:4) aus dem Rheinland an, kann sogar schon am nächsten Wochenende ohne eigenes Zutun vorzeitig Meister werden.

Die „Adler“ müssen am Sonntag, 17. April, nur noch gegen Grün-Weiß antreten. Pegasus Rommerscheid hat noch die Partien gegen den Schweriner KC (3./9. April) und beim TuS Schildgen (4./17. April) vor der Brust.

Joti Meladinis erzielt sechs Treffer

Der Dank der „Adler“ für derlei unverhofft gute Aussichten gebührt Joti Meladinis. Mit seinem sechsten Treffer brachte er in der Schlussminute den Sieg der „Grün-Weißen“ unter Dach und Fach. Einen anschließenden Freiwurf von Pegasus habe sein Team „ausverteidigt“, freute sich GW-Übungsleiter Patrick Pellny.

Seine Schützlinge hatten nach dem Seitenwechsel den 8:11-Pausenrückstand ausgeglichen (40.) – und so die Wende eingeleitet. Nur noch einmal (14:15) gerieten die „Grün-Weißen“ ins Hintertreffen. „Unsere Rechnung ist aufgegangen“, erklärte Pellny. Er hatte vor allem über seine Männer spielen lassen. Die Hauptangreifer Meladinis und Marcel Balzuweit (8 Körbe) dankten es ihm erfolgreich.

Nationalspieler Müller muss ins Krankenhaus

In einem körperbetonten Spiel war Nationalspieler Sven Müller nach einem Zusammenprall mit Marcel Balzuweit zu Beginn der zweiten Halbzeit verletzt ausgeschieden. Der Pegasus-Spieler musste mit einer Platzwunde an der Augenbraue sogar ins Krankenhaus gefahren werden.

Auf seiner Seite beklagte Pellny „blutige Lippen“ bei Tim Langhorst und Sandra Anus.

von Carsten Loos