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HKC siegt im Derby – Adler spielen 12:12

Von Marc Stommer am 12. Oktober 2008 21:01 Uhr 
CASTROP-RAUXEL Gerade mal einen Punkt aus vier Spielen konnte bisher der KC Grün-Weiß in der Korfball-Regionalliga ergattern. Auch im Derby gegen den HKC Albatros Henrichenburg reichte es nicht zum Sieg. Im Gegenteil, am Ende hatten die Albatrosse mit 18:14 die Nase vorn.  

"Wir hatten uns mehr versprochen. Heute, aber auch von der bisherigen Saison", gab KC GW-Trainerin Melanie Sponholz nach der neuerlichen Niederlage unumwunden zu. "Wir spielen jetzt nur noch gegen Adler und dann ist die Hinrunde schon vorbei. Das geht bei nur sechs Mannschaften natürlich schnell. Ein Punkt ist da definitiv zu wenig", so Sponholz.

Kämpferisch könne sie der Mannschaft auch diesmal wieder keinen Vorwurf machen. "Unterm Korb haben wir die Seuche an den Fingern", beklagt Sponholz die mangelnde Trefferquote.

Albatros-Euphorie
Fast schon Euphorie herrscht dagegen bei den Albatrossen, die so gut wie schon lange nicht mehr in die Saison gestartet sind. Trainer Jörg Mehlmann: "In den letzten Jahren haben wir immer gegen den Abstieg gespielt. Jetzt lockt am 23. November nach der Pause wegen der U 23-WM ein Spitzenspiel gegen den Selmer KV."

Grün-Weiß ging zunächst in Führung. "Es war ein schnelles und technisch gutes Spiel von beiden Seiten", meinte Sponholz. Albatros übernahm nach und nach das Kommando auf dem Feld und zog am KC vorbei. "Ab der 20. Minute war der Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr", freute sich Mehlmann über eine "starke Leistung" seines Teams. Drei Minuten vor Schluss waren die Henrichenburger auf sechs Körbe davon gezogen, den Grün-Weißen gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Nicht glücklich war dagegen Stefan Strunk, Trainer des KV Adler Rauxel, mit dem 12:12 (6:6)-Unentschieden gegen den TuS Schildgen. "Wir hätten unseren Heimvorteil eigentlich nutzen müssen. Allerdings ist Schildgen mit einer Hinterverteidigung über 60 Minuten destruktiv aufgetreten, aber mit einem Unentschieden belohnt worden."

Stammkräfte fehlen
Auf das Fehlen der Stammspieler Henning Schmidt (Verdacht auf Bänderriss im Training) und Kathrin Hermann (Fingerbruch) wollte Strunk den Punktverlust nicht schieben: "Wir haben bis fünf Minuten vor Schluss geführt, dann sind sogar erfahrenen Spielern einfache Fehler unterlaufen. Das darf uns nicht passieren. Bis dahin war eigentlich alles in Ordnung."