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Grün-Weiß muss Meister-Sekt nochmal kalt stellen

CASTROP-RAUXEL Den Meister-Sekt noch einmal kalt stellen müssen die Korfballer des KC Grün-Weiß 1 (1.). Trotz ihres 20:13 (11:5)-Sieges gegen den Schweriner KC (6.) ist für die „Grün-Weißen“ der Gewinn des Oberliga-Titels noch nicht in trockenen Tüchern. Verfolger TuS Schildgen 2 (2.) kann die Castrop-Rauxeler nach seinem 23:16 beim TuS Wesseling (5.) trotz sechs Punkten Rückstand theoretisch noch einholen.

„Die Schweriner haben einen Supertag in der Schlussphase erwischt“, zollte GW-Coach Patrick Pellny der SKC-Reserve Respekt. In der Schlussphase verbuchte Schwerin 2 nach dem 6:16 eine sehr hohe Trefferquote und kam zu einem beachtlichen Ergebnis gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter. „Auch teilweise chaotische Angriffe führten zu Körben“, berichtete SKC-Pressewart Lennart Schwirtz. Der sah bei seinem Team anfangs nach der 2:0-Führung sowie dem 5:6 die Konzentration schwinden.

Die „grün-weißen“ Goalgetter Marcel Balzuweit und Tim Langhorst (trotz gebrochenen Zehs) hielten mit jeweils fünf Körben ihr Team auf Erfolgskurs. Youngster Svenja Hensel vertrat die grippekranke Sarah Kurbjun. Pellny bescheinigte seinem Team einen schnellen Spielaufbau und freute sich über viele herausgespielte Korbchancen.

von Jens Lukas