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„Endspiel“ schon in Vorrunde

Das hatte sich Harold Kuklinski (KJ Lünen) ganz anders vorgestellt.
"Wir wollen Dritter werden", hatte der Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft der Korfballer vor der Abreise zur Europameisterschaft in Portugal zuversichtlich angekündigt. Vor Großbritannien und der Tschechischen Republik brauche man in der Vorrunde in Oeiras (nahe Lissabon) keine Angst zu haben, gab er sich überaus zuversichtlich. Und hatte bereits das mögliche Zwischenrundenspiel gegen Russland zum vorgezogenes Finale um Platz drei auserkoren.

Komplett gewandelt

Nach der 9:10-Pleite im Eröffnungsspiel gegen Großbritannien (siehe eigenen Bericht auf der ersten Lokalsportseite) hat sich die Situation für die Deutschen komplett gewandelt. Das zweite und letzte Vorrundenspiel, am Montag, 6. November, gegen den EM-Dritten von 2002, die Tschechische Republik, ist nun bereits das "Endspiel" für die deutschen Hoffnungen auf die Bronzemedaille. Nur mit einem Sieg bleibt das Kuklinski-Team im Rennen im Kampf um Edelmetall. Verliert Deutschland, geht es für das Team nur noch um die Plätze vier bis neun.

Belgien mit Mühe

Unterdessen, hatte auch Belgien im seinem ersten Spiel seine Liebe Mühe. Der Zweite der EM 2002 wurde gegen Spanien seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Zwar gewann Belgien mit 14:9. Das Ergebnis gab nur zahlenmäßig eine Überlegenheit der Belgier wider. Nur mit einer mäßigen Leistung sei der Sieg gegen Belgien gelungen, berichtete der deutsche Presse-Betreuer Jochen Schittkowski.

Die Ergebnisse der beiden letzten Vorrundenspiele des ersten EM-Tages, Russland gegen Ungarn und Portugal gegen Belgien, lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. – carlo

05. November 2006 | Quelle: RN-Castrop-Rauxel