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Dieter Fernow: „World-Games-Turnier ist locker zu schaffen“

World Games? Das könne funktionieren. Korfball-WM? Nein, das gehe nicht. Dieter Fernow zeigte sich im Interview mit unserer Zeitung überrascht, dass Düsseldorf und Duisburg sich bewerben wollen, die World Games nach 2005 im Jahr 2013 wieder nach Deutschland zu holen. Er war damals an der Organisation des Korfball-Turniers beteiligt. "Ich würde meine Erfahrungen von 2005 gerne wieder einbringen", sagte er.

"Vielleicht will man sich ja als Sportstadt profilieren und den Schwung der Kulturregion 2010 mitnehmen", mutmaßte Fernow über die Motive zur erneuten Bewerbung.

Deutschland könnte dann vom Gastgeber-Bonus profitieren. Aufgrund der Weltranglisten-Position zu den World Games 2013 eingeladen zu werden, ist Fernows Ansicht nach für Deutschland derzeit ziemlich schwierig.

WM-Organisation ist schwieriger
Sollte es mit der World Games-Bewerbung klappen, wolle er seine Erfahrungen von 2005 gerne einbringen. "Ich denke, mit einer Arbeitsgruppe von 10 bis 15 Leuten aus dem Rheinland und Westfalen kann man ein Korfball-Turnier bei den World Games locker schaffen", sagte Fernow.

Eine Senioren-WM zu organisieren, hält er hingegen für wesentlich schwieriger, weil bei solchen Turnieren inzwischen viel erwartet werde. "16 Teilnehmer-Länder sind Standard, ein Zwei-Wochen-Turnier, Video-Übertragungen", sagte Fernow.
Hinter einer WM in Deutschland stünden daher große Fragezeichen finanzieller und organisatorischer Natur. "Ein World-Games-Turnier ist dagegen viel überschaubarer."

Das Interview mit Dieter Fernow lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel.

12. Februar 2008 | Quelle: Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel