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Die Vaterpflichten rufen – Kuklinski verlässt den KC Grün-Weiß

Nach dem HKC Albatros muss sich nun auch dessen Konkurrent in der Korfball-Regionalliga, der KC Grün-Weiß, einen neuen Trainer suchen. Harold Kuklinski hat sein Engagement mit dem letzten Spiel (11:10 gegen Albatros) beendet. Das bestätigte GW-Pressewart Andreas Kraft und betonte: "Das war immer so geplant."

Kuklinski wolle sich nun ganz seiner Aufgaben als junger Vater und Trainer der deutschen U23-Nationalmannschaft widmen, sagte Kraft: "Zusätzlich als Vereinstrainer zu arbeiten, war ihm zu viel."

Weshalb sich Verein und Kuklinski gleich auf eine Trainer-Tätigkeit nur bis zum Saisonende verständigt hätten. Kraft: "Wir bedauern sehr, dass er wieder aufgehört hat."

Er habe trotzdem Hoffnung, dass Kuklinski "irgendwann mal wieder" bei den "Grün-Weißen" arbeiten werde: "Das Team hat ihm sehr vertraut, und er selbst hat sich bei uns wohl gefühlt."

Im November hatte Kuklinski als Nachfolger von Thorsten Cramer auf der "grün-weißen" Trainerbank Platz genommen. Zuvor hatte sich ein Großteil der Mannschaft gegen Cramer als Übungsleiter ausgesprochen.

Zudem verließen damals die Routiniers Saskia Cramer, Rabea Cramer und Carsten Konieczny den Club.

Michael Zahlmann will für ein Jahr nach Australien
Unter Kuklinski fand die GW-Equipe neuen Schwung und beendete die erste Regionalliga-Saison noch als Tabellenzweite. "Wir müssen jetzt schauen, wie wir für die nächste Hallensaison einen Trainer verpflichten können", sagte Kraft.

Womöglich einen Coach aus den Niederlanden. Das aber werde aus finanziellen Gründen ähnlich schwierig wie beim HKC Albatros. Kraft: "Wir müssen mal gucken."

Unterdessen steht in der nächsten Saison auch Spieler Michael Zahlmann dem KC Grün-Weiß nicht zur Verfügung. Er wolle für ein Jahr nach Australien gehen, sagte Kraft.

Die Lücke müsse aus der zweiten Mannschaft geschlossen werden. Als ersten Anwärter sieht Kraft Joti Meladinis.

02. März 2008 | Quelle: Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel