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beim KC Grün-Weiss

Der Zug ist abgefahren

Für die Korfballer des KC Grün-Weiß ist der "Zug abgefahren". Nach dem 13:18 (8:8) zum Auftakt des Eurocup-Turniers gegen Szentendre (Ungarn) sowie dem 9:19 (3:7) gegen Riviera (Belgien) können die Europastädter das "kleine Finale" nicht erreichen.

Durch ihren Pleiten am ersten Turnier-Tag in Antwerpen (Belgien) können die "Grün-Weißen" nur noch ihr Minimalziel – das Platzierungsspiel um den fünften Rang – erreichen. Dazu müssen die Castrop-Rauxeler allerdings am Freitag, 12. Januar, gegen den KC Mitcham gewinnen. Die Briten verpassten die Chance, sich und dem KC Grün-Weiß "Schützenhilfe" zu leisten. Gegen Szentendre, das bereits das Ticket für das "kleine Finale" gelöst hat, unterlagen die Engländer mit 8:10 (3:5).

8:8 zur Pause

Gegen Szentendre liefen die "Grün-Weißen" nach dem 2:1-Führungstreffer (10.) von Timo Scholz in der ersten Halbzeit stets einem Rückstand hinterher. Ein 5:7 zehn Minuten vor der Pause glich die Acht von GW-Coach Thorsten Cramer mit dem Halbzeitpfiff durch Linda Schiller zum 8:8 aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Ungarn zwei 2,50-Meter-Strafwürfe zugesprochen, die sie zu einer 10:9-Führung nutzten. In der Folgezeit konnten die "Grün-Weißen" ihre körperliche Unterlegenheit, die insbesondere auf der Frauen-Seite durch die großen ungarischen Damen augenscheinlich war, nicht mehr kompensieren. Zudem sei ihr Team mit der defensiven ungarischen Hinterverteidigung nicht zurecht gekommen, so GW-Sprecherin Stefanie Novinc. So dass Szentendre vorentscheidend auf 15:12 (54.) davonzog. Mit vier Körben war Sebastian Jäger bester heimischer Korbschütze.

Verwirrung im Internet: Anstelle des eingewechselten Michael Zahlmann führte das Web-Team von worldkorfball.org Coach Thorsten Cramer in der Korbschützenliste mit einem Treffer auf.

In ihrem zweiten Vorrundenspiel zogen die "Grün-Weißen" gegen den belgischen Meister und Gastgeber KC Riviera am Donnerstagabend mit 9:19 (3:7) den Kürzeren. Durch Körbe von Carsten Konieczny (2) und Sebastian Jäger hatte GW gar mit 3:2 (13.) geführt, ehe die Belgier auf 7:3 zur Pause davonzogen. Routinier Jäger war mit vier Treffern erneut sicherster Werfer der Cramer-Truppe.

Eigener Bus

Trotz des sportlichen Fehlstarts rühmte Coach Cramer die sehr gute Organisation des Turniers von seiten der Belgier. Seinem Team steht gar jederzeit ein eigener Bus samt zweier Betreuer für die Transporte an die gewünschten Orte zur Verfügung. – -as

Freitag, 12. Januar 2007  |  Quelle: Ruhr Nachrichten (Castrop-Rauxel)