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Albatrosse erkämpfen sich die Überraschung

Castrop-Rauxel, 30.03.2009, Stephan Falk Quelle:WAZ
Castrop-Rauxel. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel gegen den TuS Schildgen hat Albatros Henrichenburg das erste Match gegen den KV Adler Rauxel gewonnen. Der KC GW Castrop hat die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt.

Albatros Henrichenburg KV Adler Rauxel 14:13; Play off – Hinspiel

Albatros Henrichenburg: Meik Casimir (1), Björn Baran (6), Robin Budde (2), René Melis (2), Rabea Cramer (2), Luisa Küpper, Christiane Melis, Lisa Engel (1).
KV Adler Rauxel: Patrick Fernow/27. Benjamin Grabosch), Martin Schwarze (3), Katharina Holtkotte (2), Anke Sternemann, Henning Schmidt (4), Steven Govaerts (3), Antje Elverich, Yvonne Wischniewski (1).

Stefan Strunk hatte dem Braten direkt nach Ende der Regionalliga-Spiele schon nicht getraut. Wenn der Erstplatzierte in den Play off-Spielen der Meisterrunde auf den Vierten, in diesem Fall Albatros Henrichenburg, trifft, dann sei es nur der vermeintlich leichtere Gegner, gegen den der KV Adler Rauxel um den Einzug ins Endspiel kämpft, so Strunk. Die Albatrosse belegten mit ihrem Erfolg im ersten Spiel eindurcksvoll, wie berechtigt die Skepsis von Adler-Trainer Stefan Strunk gewesen ist. Und welch ein trügerischer Maßstab so eine Tabelle bisweilen sein kann.

Die Außenseiterchance wollten die Henrichenburger unbedingt nutzen, das gelang ihnen auf kämpferische Weise. U19-Nationalspieler Robin Budde war es, der in der vorletzten Spielminute den Siegtreffer für die Albatrosse unterbrachte. Verdienter Lohn für eine starke Mannschaftsleistung, wie auch Stefan Strunk anerkannte – auf Seiten seiner Rauxeler allerdings bemängelte er „Stand-Korfball”, und: „Wir haben den Kampf so nicht angenommen.”

Damit wissen Strunk und sein Team auch schon, was sich fürs Rückspiel am Sonntag, 5. April (17.00 Uhr, WBG) bei den Adlern vor allem ändern muss. Auf der anderen Seite ist es diesmal an Jörg Mehlmann zu warnen, dass die nächste Begegnung kein Selbstläufer sein wird.

KC GW Castrop Pegasus Rommerscheid 13:8; Play down – Rückspiel (Hin.: 12:15)

KC GW Castrop: Marcel Balzuweit (4), Patrick Pellny (1)/30. Joti Meladinis (1), Timo Scholz, Tim Langhorst (4), Sandra Anus (1), Linda Schiller (1), Kirsten Grabosch (1), Sarah Kurbjun (1).

Im Kampf um den Klassenerhalt hat sich der KC GW Castrop zurückgemeldet. Mit einem klaren Erfolg und einem Auftritt, der auch die Kontrahenten von Pegasus Rommerscheid verdutzt auf dem Schwingboden hinterließ. Die Rommerscheider hatten schließlich das Hinspiel gewonnen und beste Aussichten, im zweiten Spiel alles klar zu machen. Doch der KC GW Castrop hatte im Rückspiel einen entscheidenden Vorteil: „Diesmal haben wir getroffen”, bringt es GW-Trainerin Melanie Sponholz auf den Punkt.

Was im Hinspiel (wie oft genug auch während der Regionalliga-Saison) versiebt wurde, das saß nun im zweiten Vergleich mit Pegasus. Noch nicht im ersten Durchgang. Grün-Weiß verteidigte stark, lag zur Halbzeit aber 3:4 zurück. Doch im zweiten Abschnitt trafen die Castroper – und hielten Rommerscheid auf Distanz.

Das ist auch das erklärte Ziel für das entscheidende dritte Spiel am 19. April, für das der KC Grün-Weiß allerdings vier Akteure, darunter Korbjäger Marcel Balzuweit, ersetzen muss. Das Unternehmen Klassenerhalt als Schwerstaufgabe: „Dafür werden wir hart trainieren”, kündigt Melanie Sponholz an.