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Albatros legt sich ins Zeug

Eine Klasseleistung zeigte der HKC Albatros beim 11:12 gegen den Vizemeister GW Castrop. Regionalliga-Meister Adler Rauxel strauchelt zum Saisonabschluss beim Selmer KV.

HKC Albatros – GW Castrop-Rauxel 11:12 (8:9)
HKC: Björn Baran (2), Patrick Pellny (1), Christina Melis (2), Lisa Engel (1), Maik Casimir (2), Rene´ Melis (0), ab 40. Min. Carsten Konieczny (0), Sonja Griwatzki (2), ab 40. Min. Astrid Friedrich (0), Gabi Schroll (1)
GWC: Marcel Balzuweit (4), Michael Zahlmann (1), Janina Zumbrink (0), Sarah Kurbjun (1), Timo Scholz (5), Christian Novinc (0), Linda Schiller (0), Sandra Anus (1).

Volles Hütte in der ASG-Halle. Zahlreiche Fans aus beiden Lagern wollten das letzte Punktspiel der Regionalliga-Saison sehen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Es entwickelte sich ein richtig gutes Korfballspiel, in dem die Grün-Weißen aus Ickern schließlich knapp mit 12:11 die Nase vorn hatten und damit die Qualifikation für den „Europe Shield” – den UEFA-Cup der Korfballer – schafften.

Trotz der Niederlage kam auch bei den Henrichenburgern Freude auf. Sie hatten nicht nur eine gute Partie gegen den Vizemeister abgeliefert, sondern zuvor bereits den Klassenerhalt im Korfball-Oberhaus gesichert.
Das Team von GWC-Trainer Harold Kuklinski setzte sich nach dem 9:8-Pausenstand auf 12:8 ab, blieb dann jedoch zehn Minuten ohne Korberfolg. Das nutzten die Albatrosse, bei denen Gabi Schroll gegen die GWC-Auswahlspielerin Linda Schiller eine Klasseleistung ablieferte, zu drei Treffern in Folge, doch zum Unentschieden reichte es letztlich nicht mehr.

Aus dem HKC-Lager wurde hernach bekannt, dass die beiden „Holland-Legionäre” Sabrina Hölken und Andre´ Heppner für die nächste Saison möglicherweise nach Henrichenburg zurückkehren und vielleicht sogar einige Akteure ihres Gastvereins DOS/WK Enschede mitbringen werden. Dies soll in den nächsten Tagen ebenso entschieden werden wie die noch offene Trainerfrage.

Selmer KV – KV Adler Rauxel 11:10 (4:7)
Adler: Benjamin Grabosch (2), Martin Schwarze (2), Patrick Fernow (2), Henning Schmidt (2), Kathrin Hermann (1), Antje Damaschke (1), Antje Elverich (0), Anke Sternemann (0).

Vom komfortablen Fünf-Punkte-Polster, das die Adleraner aus der Hinrunde mitgenommen hatten, ist gerade mal ein Zähler geblieben. Zwei Niederlagen zum Saisonende trüben das ansonsten gute Bild, welches die Truppe von Dieter Fernow in dieser Saison abgegeben hat.

Der Meister der neu eingeführten Regionalliga und erneute Teilnehmer am Eurocup muste sich nach der 9:14-Niederlage gegen den alten Rivalen GW Castrop in der Vorwoche nun auch beim Tabellenvierten in Selm geschlagen geben, weil es im Angriff nicht rund lief.

„Abspielfehler in der Offensive haben im Korfball fast immer postwendende Gegenkörbe zur Folge”, erläuterte Fernow, „und genau das ist in Selm passiert.” Auch dem Siegtreffer der Gastgeber leisteten die Adleraner Vorschub, als sie 20 Sekunden vor Schluss den eigenen Ballbesitz vertändelten und der Selmer KV im direkten Gegenzug zum 11:10-Endstand einlochen konnte. „Zum Schluss hat die Souveräntät gefehlt”, resümmierte Dieter Fernow.