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Adler und Albatros müssen noch warten

Castrop-Rauxel, 20.03.2009, Ralf Schacht
Das Halbfinal-Hinspiel der Korfball-Regionalliga zwischen Adler Rauxel und HKC Albatros findet am Sonntag (22.) nicht statt: "Es fehlen an allen Ecken und Enden Schiedsrichter", begündet Fachwart Detlef Dülfer die Verlegung der Partie.

Sie sind ja Titelverteidiger, und das wollen sie auch bleiben, die Korfballer des KV Adler Rauxel. Dazu müssen die Schützlinge von Adler-Trainer Stefan Strunk das Halbfinale der Regionalliga-Playoffrunde gegen den HKC Albatros überstehen.

Dass die Korbwerfer dabei „Neuland” betreten – reine Nebensache: Erstmals wird die Meisterschaft in der höchsten deutschen Korfball-Spielklasse in einer „K.O.-Runde” entschieden. Das macht die Sache spannender, denn in einem Hin- und Rückkampf mit Pokal-Charakter können auch die vermeintlichen Außenseiter durchaus mal hinlangen.

Dennoch: Die vom Ex-Adleraner Jörg Mehlmann trainierten Henrichenburger Albatrosse müssten schon ganz anders auftreten als in den beiden Punktspielen, die mit 10:20 und 10:18 doch sehr deutlich an den Vorjahresmeister aus Rauxel gegangen waren.

Der wähnt sich in der Favoritenrolle und nimmt diese auch an: „Wir nehmen den HKC Albatros nicht auf die leichte Schulter”, sagte Trainer Stefan Strunk noch kürzlich, „aber wir sollten schon stark genug sein, um ins Finale einzuziehen”. Das Hinspiel sollte am Sonntag (22.) steigen, musste jedoch aufgrund diverser Schiedsrichter-Ausfälle auf den 29. März verlegt werden. Gespielt wird dann in Lünen (18.00 Uhr). Für das Rückspiel gibt es noch keinen neuen Termin.

Deutlich enger dürfte es im zweiten Halbfinale zwischen dem TuS Schildgen (3.) und dem Selmer KV (2.) zugehen. In den beiden Punktspiele war’s jedesmal knapp, dem 12:12-Remis ließ Schildgen zuletzt ein 13:12 folgen. Da aber waren die Platzierungen bereits verteilt. Schildgen hat am Sonntag (22.) zunächst Heimrecht, eine Woche später (29.) geht’s dann in Selm um den Einzug ins Endspiel.

Grün-Weiß im Abstiegskampf
Der Absteiger aus dem Korfball-Oberhaus wird nach dem Modus „best of three” ermittelt. Kontrahenten sind dabei die SG Pegasus Rommerscheid und der KC GW Castrop-Rauxel. Der inzwischen von Melanie Sponholz trainierte ehemalige Meister aus Ickern steht nun vor der schwersten Aufgabe der letzten Jahre, nämlich den Abstieg aus der „bel etage” des Korfballs zu verhindern. In den Punktspielen konnten die Grün-Weißen keinen Sieg landen. Dem 12:12 in der Hinrunde folgte ein 11:16 in der Rückrunde.

Nochmal zum Modus: Wer zuerst zwei Spiele gewonnen hat, bleibt in der Regionalliga. Der Unterlegene muss seinen Platz für den Meister der Oberliga räumen. Dort liefern sich der Schweriner KC und der TuS Wesseling einen spannenden Zweikampf. Zwei Spieltage vor Schluss liegen beide mit 22:2 Punkten Kopf-an-Kopf vorne.