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Adler Rauxel und Schweriner KC siegen weiter

CASTROP-RAUXEL Tabellenführer KV Adler Rauxel gibt sich keine Blöße. Verfolger Schweriner KC siegt ebenfalls weiter. Und so sieht es auch nach der dritten Runde der Korfball-Regionalliga in Odenthal danach aus: Adler kann wohl in zwei Wochen im direkten Vergleich gegen Schwerin sein Meisterstück einfahren kann.

Adler Rauxel – TuS Schildgen 26:17 (14:12)

Zehn Körbe von Henning Schmidt und eine Knöchelverletzung von Kathrin Hermann (umgeknickt): Das waren die markanten Punkte im Spiel des Titelverteidigers Adler Rauxel gegen den zuletzt zweimal in Folge siegreichen Tabellendritten TuS Schildgen. Seine Schützlinge hätten „losgelegt wie die Feuerwehr“, berichtete Adler-Trainer Stefan Strunk. So lagen die Europastädter schnell mit 6:2 vorne.

Doch Schildgen kam wieder heran, ging sogar einmal in Führung, wie Strunk sagte: „Fast nur durch Strafwürfe.“ Nach der Pause zeigten sich die „Adler“ verbessert. „Wir haben uns auf die Spiel eingestellt“, betonte er Coach, „dann hat es auch sehr, sehr gut geklappt.“

Schweriner KC – SG Pegasus 21:20 (9:10)

Mit einem am Ende noch einmal knappen Sieg gegen die SG Pegasus untermauerte der Aufsteiger Schweriner KC seinen zweiten Platz hinter Adler Rauxel. Wie schon so oft in dieser Saison, musste selbst der SKC-Spieler Lennart Schwirtz einräumen, gaben die Schweriner zum Spielende hin einen Vorsprung beinahe aus der Hand.

Mit vier Körben Vorsprung bog die Equipe des niederländischen Trainers Martin Kamphuis auf die Zielgerade ein; in letzten Minuten kamen die Rheinländer bis auf einen Zähler noch einmal heran. Dabei hätten sie in der zweiten Halbzeit viel besser gespielt als zuvor, betonte Schwirtz. Er selbst war mit fünf Körben erneut erfolgreichster SKC-Werfer.

Zur Pause nach einer temporeichen Halbzeit hatte jedoch Pegasus mit 10:9 in Führung gelegen. Schwirtz: „Wir haben uns sehr schwer getan, unsere Angriffe zu strukturieren.“

HKC Albatros – Selmer KV 13:17 (6:8)

Nach dem Spielende war selbst Carsten Konieczny ratlos. „Wir haben den Faden komplett verloren“, sagte der Trainer des „Schlusslichts“ HKC Albatros. Warum, das wusste er nicht zu erklären. Dabei war sein Team, trotz zweistündiger Verspätung bei der Anreise wegen einer Autobahn-Sperrung, zunächst sicher aufgetreten – und mit zwei Körben in Führung gegangen.

Doch dann kippte die Partie, Selm übernahm die Regie. Selbst Auszeiten hätten nichts geändert, berichtete Koniecny und bemängelte das Spiel des Gegners: „Die haben sehr destruktiv in der Verteidigung gespielt.“ Diese Taktik sei letztlich für Selm aufgegangen.

von Carsten Loos