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Adler mit Schwung ins Viertelfinale

Titelverteidiger Adler Rauxel gewinnt das Duell der „ewigen Rivalen” gegen GW Castrop klar mit 15:5. Die „Zweite Welle” der Grün-Weißen zieht ebenso ins Viertelfinale ein wie der Schweriner KC.

Korfball-Pokal, Achtelfinale:

KV Adler Rauxel I – GW Castrop-Rauxel I 15:5.
Den Schwung des guten Auftritts beim Eurocup in Portugal (Platz vier) konnten die Adler-Korbwerfer mit in dieses Treffen der „ewigen Rivalen” nehmen. Trainer Dieter Fernow konnte es sich in der Schlussphase der Partie sogar erlauben, seine „allererste Garde” Zug um Zug vom Feld zu nehmen. Stefan Strunk, Adlers Top-Akteur beim Eurocup, kam überhaupt nicht zum Einsatz. Dafür nutzten andere die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Allen voran Patrick Fernow, der mit fünf Treffern erfolgreichster Werfer war.

Harold Kuklinski relativierte die klare Niederlage seines Teams in diesem Achtelfinale: „Adlers Sieg war zweifelsohne verdient, aber nicht in dieser Höhe”, so der GWC-Coach, „wir waren nicht so schlecht, wie es der Endstand vermuten lässt, entscheidend war unsere schlechte Korbausbeute”.

Nun wollen sich die Grün-Weißen im Regionalliga-Punktspiel am 17. Februar für die Pokal-Niederlage revanchieren. Dann allerdings könnte die Kuklinski-Truppe bereits gegen den neuen Meister antreten, denn die Adler aus Rauxel können bereits am kommenden Sonntag (27.) mit einem Sieg gegen den HKC Albatros vorzeitig den Titelgewinn perfekt machen.

Selmer KV I – HKC Albatros I 12:10.
Wie schon in den Punktspielen der Regionalliga (9:12 und 11:11) boten die Henrichenburger Albatrosse auch in dieser Pokalpartie den Selmern lange Zeit ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende jedoch musste sich der Tabellenfünfte der Regionalliga dem Tabellenvierten knapp geschlagen geben.

GW Castrop-Rauxel II – HKC Albatros II 12:9.
„Die Damen haben das Ruder herumgerissen”, lobte GWC-Trainer Werner Seidl den tollen Einsatz seiner Korfball-Ladies, die in der zweiten Hälfte maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Grün-Weißen einen 4:7-Rückstand in eine 8:7-Führung drehten. Im ersten Durchgang sah es nicht so rosig aus, da waren die Henrichenburger am Drücker und führten zur Pause mit 6:4. Zum Schluss aber gab es noch einen klaren GWC-Sieg, und die Ickerner zogen verdientermaßen ins Viertelfinale ein.

Schweriner KC I – Schweriner KC II 13:4. Bereits zur Pause (8:3) hatte die „Erste” in diesem Vereinsinternen Vergleich die Kräfteverhältnisse zurecht gerückt. Entscheidend waren der bessere Spielaufbau und das höhere Tempo. So zog die erste Garnitur des Schweriner KC ungefährdet ins Viertelfinale des KO-ED-Cups ein.

So geht es weiter im Pokal:
Im Viertelfinale des KO-ED-Cups der Korfballer werden die Vertreter der Regionalverbände Rheinland (RTB) und Westfalen (WTB) zusammen geführt. Dabei wandern vier Teams aus der höchsten Spielklasse, der Regionalliga, gemeinsam in den Lostopf: Aus dem Rheinland der TuS Schildgen I und der TuS Wesseling I, aus Westfalen der Selmer KV und der Titelverteidiger Adler Rauxel, der diesen Pokalwettbewerb bereits zwei Mal gewonnen hat. Der Pokalsieger erhält neben dem Vizemeister der Regionalliga einen Startplatz für das Turnier des „Europe Shield”. Sollte Adler Regionalliga-Meister und Pokalsieger werden, erhält der unterlegene Pokalfinalist das Ticket zum Europe Shield.

Castrop-Rauxel, 21.01.2008, Ralf Schacht,