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Adler bei "Cologne Challenge" Zweiter hinter Pegasus

CASTROP-RAUXEL Das kann ja womöglich heiter werden. Bei der „Cologne Challenge“ in Bergisch Gladbach wurde die bisherige Hackordnung der deutschen Korfballer aus der letzten Hallensaison auf den Kopf gestellt. Eine Woche vor dem Auftakt zur neuen Spielzeit gewann die SG Pegasus das Kräftemessen der sieben Regionalligisten und einem Mixedteam Schildgen/Pegasus.

Der Regionalliga-Vierte der vergangenen Saison setzte sich im Endspiel gegen den nationalen Rekordmeister KV Adler Rauxel mit 9:7 durch. „Das war schon ganz gut“, betonte der ehemalige Pegasus-Trainer Henning Eberhardt, „man darf das aber nicht überbewerten.“

Test für die Europa Cup-Qualifikation

Immerhin hat er einen „frischen Wind“ und eine „andere Motivation“ unter seinem Nachfolger Ronald Ligt ausgemacht. Eberhardt hatte seinen Platz auf der Betreuerbank für den Niederländer und früheren deutschen Nationaltrainer frei gemacht, damit der die SG-Equipe weiter nach vorne bringt.

Adler-Coach Stefan Strunk stufte das Turnier dagegen als Test für die Europa Cup-Qualifikation in zwei Wochen ein. Dann können Kathrin Hermann und Benjamin Grabosch nicht mitspielen, weshalb sie auch bei der „Cologne Challenge“ nicht dabei waren. Strunk: „Die Qualifikation hat für uns im Moment ganz klar den größeren Wert als der Beginn der Regionalliga-Saison.“

Albatrosse Vierte

Der HKC Albatros, Tabellenletzter am Saisonende, wartete unter seinem neuen holländischen Trainer Jan van der Heide immerhin mit dem vierten Platz hinter dem TuS Schildgen (10:8 im „kleinen Finale“) auf.

Der Schweriner KC, Überraschungs-Zweiter der Vorsaison, fand sich auf dem fünften Platz wieder, nach einem 12:8 gegen Wiederaufsteiger KC Grün-Weiß. GW-Trainer Patrick Pellny räumte ein, „ein bisschen mehr erwartet“ zu haben, hatte aber noch auf Stammkraft Michael Zahlmann (Aduktorenverletzung) verzichten müssen.

von Carsten Loos