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15 Minuten reichen GW 1 zum Sieg

Korfball: Verbandsliga/ gegen Wesseling
Der Verbandsliga-Spitzenreiter Adler Rauxel konnte sich gegen seinen ehemaligen „Angstgegner“ Albatros durchsetzen und somit seinen Vorsprung auf seine Verfolger festigen. Die Korfballer des KC Grün-Weiß (2./15:13 gegen Wesseling) scheinen rechtzeitig zum Beginn des Eurocup-Turniers fit zu sein.

Adler Rauxel – Albatros 20:6 (9:4)
Trotz eines 0:1-Rückstandes in den ersten Minuten ließen sich die Rauxeler nicht beirren und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Gegen ihren „Angstgegner“ mussten die „Adler“ diesmal nicht lange zittern und lagen zur Pause bereits mit fünf Körben Vorsprung in Front. In der zweiten Halbzeit konnten die Schützlinge von Trainer Dieter Fernow ihre Führung auf ein „erdrückenden“ 14-Körbe-Vorsprung ausbauen. „Wir hatten nicht den Hauch einer Chance“, betonte HKC-Trainer Christian Michels, der sagt: „Adler ist die Meistermannschaft 2007.“ Der Henrichenburger-Coach musste in der 40. Minute für den angeschlagenen Björn Baran (Erkältung) sogar selbst das Trikot überstreifen und spielen. Seine „Albatrosse“(6.) könnten mit einem Sieg über das Tabellenschlusslicht Grün-Weiß 2 am Sonntag, 18. Februar, die Regionalliga-Qualifikation perfekt machen, rechnet Michels vor.

Grün Weiß 1 – Wesseling 15:13 (5:7)
Mit einem knappen Endergebnis von nur zwei Punkten Vorspung konnte Grün Weiß 1 (2.) den Sieg gegen Wesseling (5.) nach Hause fahren. Bis zur Endphase gelang es Grün Weiß nicht einmal in Führung zu gehen. Erst in den letzten 15 Minuten zeigten die „Grün-Weißen“ nach vielen ausgelassenen Chancen ihre Überlegenheit, so GW-Trainer Thorsten Cramer. Auf die Frage hin ob seine Schützlinge den am 11. Januar beginnenden Eurocup bestehen können sagte Cramer: „Körperlich haben wir den richtigen Status erreicht. Die Frage ist nur ob wir das mental hinbekommen.“

Schweriner KC – Grün-Weiß 2 10:8 (5:5)
Gut gekämpft, jedoch „vom Pech verfolgt“, so das Fazit des Pressewarts Andreas Kraft. Das noch punktlose „Schlusslicht“ KC Grün-Weiß 2 hatte beim Stand von 8:8 (50.) den ersten Saison-Punkt in Händen, kassierte aber durch Unkonzentriertheit noch zwei Gegentreffer. Laut GW-Coach Werner Seidl sei jedoch „kein Klassenunterschied zu erkennen gewesen“. SKC-Geschäftsführer Otto Halberstadt sah seine Mannschaft „klar überlegen“. Durch eine schlechte Trefferquote hätte sein Team an einem deutlicheren Sieg vorbeigeworfen. Durch den doppelten Punktgewinn eröffnet sich Schwerin (7.) die theoretische Chance, im weiteren Verlauf der Saison mit Siegen gegen Albatros (6.), Wesseling (5.) sowie eine Mannschaft aus den „Top 4“ doch noch den Sprung in die Regionalliga schaffen. Autor: Moritz Süß /

8.01.2007 Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel