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Auswahl-Trainer wollen in der 3. Liga in den Niederlanden starten

Sie wollen nicht zuschauen, sondern mitspielen. Mit dem Anpfiff der Hallensaison 2013/2014 kämpft die deutsche Korfball-Nationalmannschaft im Mutterland ihres Sports, in den Niederlanden, um Liga-Punkte.

Diese Idee verfolgen die Auswahl-Trainer Jan Hof (Niederlande) und Thomas Kupka (Rheinland) – auch damit sich ihr Kader unter Wettkampf-Bedingungen für die Europameisterschaft 2014 sowie die Weltmeisterschaft 2015 in Belgien rüsten kann.

Geplant ist, dass die Auswahl des Deutschen Turnerbundes (DTB) ab November 2013 an der Meisterschaft der Übergangsklasse (3. niederländische Liga) teilnimmt und ihre Partien stets Mittwoch abends austrägt. Detlef Dülfer (HKC Albatros), Mitglied des Technischen Komitees Korfball (TK) im DTB und Befürworter des Vorhabens, betont: „Wir wollen die Spiele so legen, damit die Regionalliga an den Wochenenden nicht ausblutet. Aus meiner eigenen Erfahrung als Spieler in den Niederlanden kann ich sagen, dass Spiele dort 100-mal wertvoller sind als jedes Training.“

Womöglich wird das deutsche Team als neuntes Team in die Übergangsklasse Oost eingegliedert. Dort wären dann Teams wie DOS/WK Enschede oder Amicitia Vriezenveen die Gegner. Acht Heimspiele sowie acht Auswärtspartien würden für die Nationalspieler neben einem Auswahltraining sowie Training und Spielen im Verein in der Zeit zwischen Mitte November und März im Terminkalender stehen.

Das Technische Komitee der Korfballer will am Sonntag, 6. Januar, bei einem Treffen mit den Vereinsvertretern der Regionalliga-Teams über den Plan im Clubheim des Schweriner KC beraten. Nationaltrainer Thomas Kupka: „Der Plan ist ein offener Diskussionspunkt. Wir besprechen mit den Vereinen die Chancen und Risiken des Vorhabens.“ Laut Detlef Dülfer werde gar auch über die Verwirklichung der Idee abgestimmt, wenn „die finanzielle und personelle Belastung herausgearbeitet ist.“

von Jens Lukas