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Albatrosse behalten die Rote Laterne

CASTROP-RAUXEL Die Korfballer des KC Grün-Weiß wollten sie nicht haben, die Rote Laterne des Tabellenletzten in der Regionalliga. Im Duell der Kellerkinder mit dem HKC Albatros am Sonntagmorgen ließen sich die Grün-Weißen das ungeliebte Objekt nicht unterjubeln. Sie hatten mit 21:17 (12:7) die Nase vorn.

Trotz der frühen Anwurfzeit sofort hellwach war das Team von GW-Spielertrainer Marcel Balzuweit in der Habinghorster Sporthalle. Nach Körben von Panagiotis Meladinis (3), Sandra Anus (2), Lea Casimir und Routinier Wolfgang Närdemann lagen sie mit 7:2 (16.) vorn.

Mit dem 3:7 (18.) von David Menzel versuchte der HKC Albatros ins Spiel zu finden. Daraus wurde nichts. Marcel Balzuweit, Lea Casimir und Sandra Anus legten die GW-Treffer zum 10:3 (22.) obendrauf. Bis zur Halbzeitpause konnte die Mannschaft von HKC-Trainer Detlef Dülfer durch Treffer von Jan Rzisnik(2), Michelle Jasik und Rabea Cramer-Meschede den Sieben-Körbe-Rückstand auf fünf Zähler verringern.

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer zunächst eine ausgeglichene Partie. Dann hatten die Albatrosse ihre beste Phase und kamen durch Körbe der eingewechselten Sabrina Hölken, Lucas Frohnhöfer und Rabea Cramer-Meschede von 10:15 auf 13:15 heran. Beim Stand von 13:16 hatte der eingewechselte Rene Melis per 2,50-Meter-Strafwurf die Chance, auf 14:16 zu verkürzen, traf aber nicht.

Danach verlor sein Team erneut den Anschluss und geriet mit 14:19 in Rückstand. Sabrina Hölken und Lucas Frohnhöfer verkürzten auf 17:20 (38.). Nach dem 21:17 (39.) von Sebastian Casimir gelang beiden Teams in den verbliebenen elf Minuten allerdings kein Treffer mehr. Somit blieb es dabei: Der KC Grün-Weiß durfte im sechsten Spiel den ersten Sieg feiern. Beim HKC Albatros steht auf der Habenseite weiterhin die Null.

GW-Coach Balzuweit freute sich nach der Partie nicht nur über die ersten Punkte, sondern auch über die Tatsache, dass sich nahezu alle seine Schützlinge mehrfach in die Korbschützenliste eingetragen haben – und sagte zudem: „21 Körbe, das ist für uns schon eine sehr große Ausbeute.“ HKC-Trainer Dülfer gestand ein: „Grün-Weiß hat in den ersten 20 Minuten richtig stark gespielt und getroffen. Wir haben, immer wenn wir rangekommen sind, unnötig nervös den Ball hergegeben.“